Von der Bundesebene zum Landtag: Wie sich Deutschlands politische Landschaft wandelt

Geschrieben von Olivia Rosenberg

14 Wochen vor

|

16/02/2024
Foto: Shutterstock
Foto: Shutterstock
Aktuelle Umfrage.

Die politische Landschaft in Deutschland steht vor signifikanten Veränderungen, insbesondere im Osten des Landes, wo die Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg kurz bevorstehen.

Laut aktuellen Umfragen, die vom RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) ausgewertet und täglich aktualisiert werden, zeigen sich interessante Trends in der Wählergunst. 

Die AfD verzeichnet in diesen Bundesländern deutlich höhere Zustimmungswerte als im Bundesdurchschnitt, was die politische Diskussion und die Koalitionsbildung in den kommenden Monaten maßgeblich beeinflussen könnte.

Die Umfrageergebnisse, basierend auf der Sonntagsfrage von Meinungsforschungsinstituten wie Forsa und Infratest dimap, offenbaren eine Verschiebung der politischen Präferenzen seit der Bundestagswahl 2021. 

Während die SPD, die Grünen und die FDP an Zustimmung verloren haben, konnte die AfD ihre Position stärken und wurde Mitte 2023 sogar zur zweitstärksten Partei. 

Die neu gegründete Partei BSW, das Bündnis Sahra Wagenknecht, erreichte ebenfalls beachtliche Umfragewerte. 

Diese Entwicklungen werfen Fragen auf bezüglich der zukünftigen politischen Ausrichtung und der Möglichkeiten zur Regierungsbildung, insbesondere da in Sachsen und Thüringen die AfD vom Verfassungsschutz als „gesichert rechtsextrem“ eingestuft wird und die anderen Parteien eine Koalition mit ihr ausschließen.

Diese Entwicklungen deuten auf eine potenziell herausfordernde Zeit für die politische Landschaft in Deutschland hin, insbesondere im Hinblick auf die bevorstehenden Landtagswahlen und die Bildung stabiler Regierungsmehrheiten.