Von Girocard zu Sparkassen-Card: Was Bankkunden jetzt wissen müssen

Geschrieben von Olivia Rosenberg

Foto: Shutterstock
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Deutschland hält am Bargeld fest.

Kunden von Banken wie Sparkasse, Volksbank, Postbank, Deutsche Bank oder ING stehen vor einer wichtigen Veränderung: 

Die klassische Girocard (ehemals EC-Karte) wird durch die neue Sparkassen-Card ersetzt, die mit einem Visa-Co-Badge ausgestattet ist und somit auch für mobiles Bezahlen mit Apple Pay und Google genutzt werden kann. 

Diese Neuerung, berichtet von Der Westen, markiert einen signifikanten Schritt in der Evolution des bargeldlosen Bezahlens, wobei Bargeld in Deutschland nach wie vor sehr beliebt ist – 73 Prozent der Zahlungen wurden im Jahr 2023 noch immer in bar abgewickelt.

Trotz der anhaltenden Vorliebe für Bargeld und der zunehmenden Sorge um Sicherheitsrisiken wie Geldautomatensprengungen oder EC-Kartenbetrug, betont Margit Schneider, Leiterin des Sicherheits-Managements von Zahlungskarten bei „Euro Kartensysteme“, dass das Geldabheben bei Banken hohen Sicherheitsstandards unterliegt. 

Neue Techniken bei Bankkarten, verbesserte Videoüberwachung und mechanische Sicherungen an Geldautomaten tragen dazu bei, das Abheben von Bargeld sicherer zu machen.

Kunden sollten beim Geldabheben Vorsicht walten lassen, insbesondere bei der PIN-Eingabe, die stets verdeckt erfolgen sollte. 

Zudem ist es ratsam, in unsicheren Stadtteilen alternative Automaten zu nutzen. Im Ernstfall kann die Bankkarte unter der Notrufnummer 116116 gesperrt werden, um Missbrauch zu verhindern.