Von Sturmböen bis Schneefall: Deutschland kämpft gegen Wetterextreme

Geschrieben von Olivia Rosenberg

21 Wochen vor

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22/12/2023
Foto: Shutterstock
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Deutschland konfrontiert mit Sturm, Schnee und Gewittern.

Deutschland erlebt derzeit eine Phase extremer Wetterbedingungen, die von einem Sturmtief ausgelöst werden, das sich von der Ostsee in Richtung Baltikum bewegt. Dies führt insbesondere im Osten des Landes zu einem deutlichen Temperaturabfall. 

Über das Weihnachtswochenende bleibt das Wetter wechselhaft, angetrieben von einer lebhaften westlichen Strömung. 

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat zwar den Höhepunkt des Sturms als überschritten gemeldet, doch die Gefahr ist noch nicht gebannt. 

Im Nordosten und Osten sind weiterhin Sturmböen zu erwarten, während an der See orkanartige Böen herrschen. Auch in anderen Landesteilen wird es stürmisch, mit Böen, die im Tiefland und im Bergland teils schwere Sturmböen erreichen.

Besonders betroffen sind die Nordwesthänge der Mittelgebirge und die Alpen, wo anhaltende Niederschläge für Unwetter sorgen. 

In einigen Regionen werden bis zu 120 Liter pro Quadratmeter erwartet, was die Gefahr von Überschwemmungen und Erdrutschen erhöht.

In den zentralen und östlichen Mittelgebirgen, dem Bayerischen Wald und an den Alpen kommt es zu starken Schneefällen. 

Die Schneefallgrenze variiert dabei zwischen 400 und 1000 Metern. Besonders im Erzgebirge und in den Alpen sind markante Neuschneemengen zu erwarten, die zu Schneebruch und Verkehrsbehinderungen führen können. 

Zusätzlich zu den Sturm- und Schneewarnungen besteht auch die Gefahr von Gewittern, insbesondere in der ersten Tageshälfte. Diese können von Graupel und schweren Sturmböen begleitet sein, was die Situation weiter verschärft.