Mit den ersten wärmeren Tagen greifen viele Menschen wieder häufiger zu leichten Gerichten wie frischen Salaten.
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Doch genau hier liegt ein bekanntes Problem: Blattsalat verdirbt oft schneller als gedacht.
Schon nach wenigen Tagen im Kühlschrank wirken die Blätter welk, schmierig oder zeigen erste Anzeichen von Schimmel.
Der Grund dafür ist der hohe Wassergehalt von Salat.
Wird er feucht gelagert, beschleunigt die überschüssige Nässe den Zersetzungsprozess erheblich.
20 Minuten für zwei Wochen Frische
Nicole, Gründerin der Kochplattform Pinch My Salt, ist überzeugt, dass viele Menschen Salat meiden, weil sie ihn für zu aufwendig in der Aufbewahrung halten.
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Dabei sei die Lösung einfach. Sie sagt: „Wenn man bereit ist, vielleicht 20 Minuten einmal pro Woche oder alle zwei Wochen zu investieren, kann man immer knackigen, frischen Salat griffbereit haben, den man jederzeit in eine Schüssel geben kann.“
Ihr zufolge kann eine Packung Salat bei richtiger Vorbereitung bis zu zwei Wochen oder sogar länger haltbar bleiben.
Entscheidend sei ein Hilfsmittel, das in nahezu jeder Küche vorhanden ist: Küchenpapier.
Warum Küchenpapier hilft
Salat gibt von Natur aus Feuchtigkeit ab. In der ohnehin feuchten Umgebung des Kühlschranks sammelt sich diese Nässe an den Blättern – ideale Bedingungen für schnelles Verderben.
Küchenpapier nimmt sowohl austretendes Wasser als auch Feuchtigkeit aus der Luft auf und hält die Blätter trockener.
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Schritt-für-Schritt-Anleitung
Zunächst sollte der Salat in einer Schüssel mit kaltem Wasser vorsichtig bewegt werden, um Schmutz zu entfernen. Wirkt er welk, kann ein etwa 30-minütiges Bad die Blätter wieder festigen.
Anschließend gründlich abtropfen lassen und möglichst trocken schleudern oder behutsam abtupfen.
Zum Schluss den vollständig getrockneten Salat locker in frisches Küchenpapier einschlagen und in einem Beutel oder luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren.
Quellen: Pinch My Salt, Express