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Die gesundheitlichen Vorteile von Sauerteigbrot

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Sauerteig erlebt seit einigen Jahren ein Comeback. In sozialen Medien dokumentieren Hobbybäcker ihre Experimente, und in vielen Cafés gehört das rustikale Brot längst zum Standardangebot.

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Doch jenseits des Trends stellt sich die Frage: Welche gesundheitlichen Vorteile bringt Sauerteig tatsächlich?

Wie Sauerteig entsteht

Die Herstellung basiert auf einem einfachen Prinzip: Mehl und Wasser werden mit einem bestehenden Teigstarter vermischt, der regelmäßig „gefüttert“ wird.

Durch diese wiederholte Pflege vermehren sich natürliche Mikroorganismen, die später für die Lockerung des Brotes sorgen.

‚Anders als bei Hefeteig braucht dieser Prozess Zeit. Sowohl der Ansatz als auch der fertige Teig ruhen meist viele Stunden oder sogar Tage, bevor gebacken wird.

Erst während dieser langen Reifephase entwickeln sich Geschmack und besondere Eigenschaften.

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Einfluss auf die Verdauung

Viele Menschen berichten, dass sie Sauerteigbrot besser vertragen. Während der Fermentation entstehen Milchsäuren, die den pH-Wert senken.

Gleichzeitig werden bestimmte Eiweißstrukturen teilweise abgebaut und das Klebereiweiß verändert.

Dadurch kann das Brot für manche leichter verdaulich sein als Produkte mit kurzer Gehzeit. Für Menschen mit Zöliakie bleibt es jedoch ungeeignet, da weiterhin Gluten enthalten ist.

Auch das Darmmikrobiom könnte profitieren. Zwar überstehen die beteiligten Bakterien die Hitze des Backofens nicht, doch ihre Stoffwechselprodukte bleiben im Brot erhalten.

Blutzucker und Sättigung

Durch die lange Teigführung kann sich die Zusammensetzung der enthaltenen Ballaststoffe verändern.

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Das kann dazu beitragen, dass der Blutzuckerspiegel langsamer ansteigt und das Sättigungsgefühl länger anhält. Besonders für Menschen mit Diabetes oder beim Wunsch nach Gewichtsreduktion kann das relevant sein.

Verbesserte Mineralstoffaufnahme

Vollkornmehl liefert wichtige Mineralstoffe, enthält jedoch auch Phytinsäure, die deren Aufnahme hemmen kann.

Während der Fermentation wird ein Teil dieser Substanz abgebaut, wodurch Mineralstoffe wie Eisen, Zink und Magnesium dem Körper besser zur Verfügung stehen können.

Quelle: FITBOOK

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