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Ist tägliches Brotessen ungesund?

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Brot gehört für viele Menschen fest zum Alltag. Ob zum Frühstück, als Snack oder beim Abendessen – es ist ein Grundnahrungsmittel mit langer Tradition.

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Gleichzeitig wird es im Zuge moderner Ernährungstrends zunehmend kritisch betrachtet. Doch wie wirkt sich der tägliche Brotkonsum tatsächlich auf den Körper aus?

Die Bedeutung von Brot im Alltag

Die große Vielfalt an Brotsorten – von Weißbrot über Mischbrot bis hin zu Vollkorn – zeigt, wie tief Brot in der Esskultur verankert ist.

Allerdings unterscheiden sich diese Sorten deutlich in ihrer Nährstoffzusammensetzung und damit auch in ihrer Wirkung auf den Körper.

Nährstoffe und gesundheitlicher Nutzen

Brot liefert vor allem Kohlenhydrate, die dem Körper Energie zur Verfügung stellen. Besonders Vollkornbrot enthält zusätzlich viele Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe.

Diese Ballaststoffe unterstützen die Verdauung und tragen dazu bei, länger satt zu bleiben. Zudem können sie das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen positiv beeinflussen.

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Brot und Gewichtsabnahme

Im Rahmen von Low-Carb-Diäten wird Brot häufig als ungünstig dargestellt. Untersuchungen, auf die im ursprünglichen Artikel verwiesen wird, zeigen jedoch, dass eine kohlenhydratarme Ernährung nicht automatisch zu schnellerem Gewichtsverlust führt.

Entscheidend sind vielmehr die Qualität der Lebensmittel sowie die gesamte Kalorienbilanz. Vollkornbrot kann beim Abnehmen sogar hilfreich sein, da es Heißhunger vorbeugt.

Auswirkungen auf Blutzucker und Verdauung

Komplexe Kohlenhydrate aus Vollkornbrot sorgen für eine gleichmäßige Energiebereitstellung und helfen, starke Blutzuckerschwankungen zu vermeiden.

Gleichzeitig fördern sie eine gesunde Darmflora und eine regelmäßige Verdauung.

Wie viel Brot ist sinnvoll?

Laut Angaben aus dem ursprünglichen Artikel gelten etwa 300 Gramm Brot pro Tag – das entspricht rund fünf Scheiben – als unbedenklich.

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Wichtig ist dabei die Wahl der Brotsorte: Vollkorn ist gegenüber Weißbrot die deutlich bessere Option.

Quelle: Bunte