Knusprige Bratkartoffeln gehören für viele zu einem gelungenen Sonntagsessen.
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Doch obwohl sie nur wenige Zutaten benötigen, bleibt das Ergebnis zu Hause oft hinter den Erwartungen zurück. Der Grund liegt weniger im Ofen als in einem kurzen, häufig übersehenen Vorbereitungsschritt.
Der entscheidende Moment nach dem Kochen
Der Koch und Food-Creator Max, bekannt durch „Max Makes Munch“, weist darauf hin, dass der wichtigste Schritt nach dem Vorkochen erfolgt.
Entscheidend sei, den Kartoffeln Zeit zu geben, bevor sie weiterverarbeitet werden.
„Um wirklich hervorragende Bratkartoffeln zu bekommen, muss man die Kartoffeln nach dem Vorkochen vollständig trocknen lassen, bevor sie in sehr heißem Fett geröstet werden“, erklärt Max.
Dieser Moment der Geduld sorgt dafür, dass überschüssige Feuchtigkeit von der Oberfläche entweicht.
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Warum Trocknen so wichtig ist
Nach dem Kochen sind Kartoffeln stark mit Wasser gesättigt.
Bleibt diese Feuchtigkeit erhalten, garen sie im Ofen weiter durch Dampf, anstatt zu rösten. Die Folge sind helle, weiche Außenflächen ohne Knusperkruste.
Wie der Express berichtet, verhindert eine feuchte Oberfläche zudem, dass Öl oder Fett an den Kartoffeln haftet. Stattdessen sammelt es sich am Boden des Blechs, ohne zur Bräune beizutragen.
Fett, Hitze und Geduld
Für gute Röstergebnisse empfiehlt sich Fett mit hohem Rauchpunkt. Pflanzliche Öle wie Raps-, Sonnenblumen- oder Canolaöl eignen sich ebenso wie tierische Fette etwa von Ente, Gans oder Rind.
Laut Express reicht es aus, die Kartoffeln nach dem Abgießen wenige Minuten ruhen zu lassen, bis kein sichtbarer Dampf mehr aufsteigt.
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Erst dann sollten sie in heißem Fett in den Ofen gegeben werden – für ein Ergebnis, das außen knusprig und innen locker bleibt.
Quelle: Express, Mirror