Ein Spiegelei gilt als eines der einfachsten Gerichte – und gehört trotzdem zu den häufigsten Küchenproblemen.
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Oft verbrennen die Ränder, während das Ei insgesamt fettig schmeckt. Der Grund dafür liegt weniger in der Technik als in der Wahl des Bratfetts.
Warum Spiegeleier so leicht verbrennen
Eier bestehen zu einem großen Teil aus Wasser. Beim Erhitzen verdampft diese Feuchtigkeit schnell.
Ohne ein stabiles Fett trocknet das Eiweiß aus und brennt an, bevor das Eigelb die gewünschte Konsistenz erreicht.
Viele greifen automatisch zu Butter oder Olivenöl, doch genau diese Fette können bei höheren Temperaturen problematisch sein.
Die Rolle des richtigen Öls
Butter und Olivenöl haben vergleichsweise niedrige Rauchpunkte. Sie beginnen schnell zu rauchen, zerfallen chemisch und entwickeln bittere Aromen.
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Laut dem ursprünglichen Artikel eignet sich Avocadoöl deutlich besser zum Braten von Eiern, da es wesentlich hitzestabiler ist.
Durch den hohen Rauchpunkt bleibt die Temperatur in der Pfanne gleichmäßiger. Das Ei kann dadurch knusprige Ränder entwickeln, ohne dass das Fett verbrennt oder der Geschmack leidet.
Vorteile von Avocadoöl beim Braten
Avocadoöl enthält viele einfach ungesättigte Fettsäuren.
Diese helfen, das Ei während des Bratens saftig zu halten und verhindern, dass das Eigelb reißt.
Gleichzeitig ist das Öl geschmacksneutral und überdeckt nicht das Aroma des Eis.
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So gelingt das perfekte Spiegelei
Eine Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen und etwa einen Teelöffel Avocadoöl hinzufügen.
Sobald das Öl schimmert, das Ei vorsichtig hineingeben – idealerweise vorher in eine kleine Schale aufgeschlagen.
Kurz braten, Hitze leicht reduzieren und garziehen lassen, bis Eiweiß und Eigelb die gewünschte Konsistenz erreicht haben.
Quelle: Express