Die beiden Nationen waren zwischen den beiden Weltkriegen ein Land.
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Die Gebiete des heutigen Moldaus und Rumäniens haben eine jahrhundertelange Geschichte als ein oder zwei Länder.
Im Jahr 1812 wurde der östliche Teil des historischen Fürstentums Moldau von Russland annektiert, während der westliche Teil verblieb und später mit der Region Walachei zum modernen Rumänien verschmolz.
Nach dem Ersten Weltkrieg erklärte Moldau, damals als Bessarabien bekannt, seine Unabhängigkeit und stimmte für eine Vereinigung mit dem Königreich Rumänien.
Dies dauerte bis 1940, als die Sowjetunion Bessarabien annektierte und es von Rumänien abspaltete.
Nach dem Fall der Sowjetunion im Jahr 1991 erklärte Bessarabien erneut seine Unabhängigkeit und wurde als Republik Moldau bekannt – Rumänien war das erste Land, das die Unabhängigkeit anerkannte.
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Aber in Zukunft könnten die Karten Europas möglicherweise wieder neu gezeichnet werden, da die beiden Länder angeblich eine neue Vereinigung diskutieren.
Zunehmend relevant
In einem Interview mit TVR Info sagte der Premierminister von Moldau, Alexandru Munteanu, dass die Frage der Wiedervereinigung zwischen Moldau und Rumänien zunehmend in den Fokus rückt, und verwies auf die tiefen kulturellen und historischen Verbindungen zwischen den beiden Nationen.
„Die Bürger auf beiden Seiten des Prut erkennen, dass wir einer Vereinigung sehr nahe sind. Das Thema einer möglichen Vereinigung mit Rumänien wird immer relevanter, und die Bürger nehmen es zunehmend als realistische Perspektive wahr“, sagte er gegenüber TVR Info.
Diskussionen nicht länger marginal
Er deutete an, dass die Diskussionen nicht länger marginal sind, da das öffentliche Bewusstsein und die Offenheit für die Idee weiter zunehmen.
Munteanu zeigte sich zuversichtlich, dass es letztendlich zu einer Vereinigung kommen wird, und verwies auf die gemeinsame Identität und die laufenden Kooperationsprojekte.
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Er argumentierte auch, dass pro-vereinigungsorientierte Bemühungen in der Vergangenheit untergraben worden seien.
Quellen: TVR Info, Ziare.com, BBC