Diabetisches Fußsyndrom: Achten Sie auf diese 3 Symptome

Geschrieben von Rikki Jürgensen

Foto: Shutterstock.com
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Erfahren Sie, welche kritischen Warnzeichen auf das diabetische Fußsyndrom hinweisen. Die Kenntnis dieser drei Symptome könnte Ihre Füße und Ihr Leben retten.

Diabetes, eine Krankheit, die weltweit Millionen betrifft, ist mit zahlreichen Komplikationen verbunden, doch wenige sind so schwerwiegend und potenziell lebensbedrohlich wie das diabetische Fußsyndrom. Diese komplexe Erkrankung, von der zwischen 6% und 10% der Diabetiker betroffen sind, unterstreicht die entscheidende Bedeutung einer wachsamen Diabetes-Verwaltung und Fußpflege.

Ein genauerer Blick auf den diabetischen Fuß

Laut dem polnischen Gesundheitsportal Abczdrowie führt das diabetische Fußsyndrom zu langwierigen Behandlungen und in schweren Fällen zur Amputation. Mit einer Prävalenz von 6% bis 10% unter Diabetikern ist die Erkrankung eine deutliche Mahnung an die Wichtigkeit, den Blutzuckerspiegel korrekt zu regulieren, um Komplikationen vorzubeugen.

Chronisch hoher Blutzucker kann zu peripherer Neuropathie und zur Entwicklung atherosklerotischer Veränderungen in den Blutgefäßen führen, die zusammen mit unsachgemäßer Fußpflege und Verletzungen die Amputation eines Fußes notwendig machen können.

Arten von diabetischem Fuß
  • Mischform (etwa 50% der Fälle): Diese häufigste Form unter Diabetikern zeichnet sich durch eine Kombination aus neuropathischen und ischämischen Merkmalen aus.

  • Neuropathisch (etwa 35% der Fälle): Patienten erleiden eine verminderte Empfindungsfähigkeit gegenüber verschiedenen Reizen, was sie gegenüber Temperaturänderungen, Schmerzen und Berührung weniger empfindlich macht.

  • Ischämisch (etwa 15% der Fälle): Eine beeinträchtigte Durchblutung führt zu Ischämie und kann Gewebenekrose, Osteoporose oder sogar Fußdeformitäten verursachen, was das Risiko von Frakturen und Dislokationen erhöht.

Warnsignale, auf die man achten sollte

Bei Diabetes sind die Risiken hoch; unbehandelt, undiagnostiziert oder ignoriert, stellt es ein erhebliches Risiko für das Leben dar, das in der Lage ist, innere Organe wie Nieren, Augen, Blutgefäße und Nervenfasern zu schädigen.

Nervenschäden und Zirkulationsstörungen können zum diabetischen Fuß führen, einer häufigen Komplikation, die weltweit für bis zu 70% der Gliedmaßenamputationen verantwortlich ist. Deshalb betonen medizinische Fachkräfte die Wichtigkeit, dass Diabetiker ihre Füße genau auf Anzeichen von Problemen überwachen.

Das National Institute of Diabetes and Digestive and Kidney Diseases hebt drei Alarmzeichen hervor, die auf Nervenschäden hinweisen:

  • Rötung

  • Wärme

  • Schwellung

Patienten, die ein diabetisches Fuß- oder Charcot-Fußsyndrom entwickeln, müssen ihre Füße täglich sorgfältig auf Schnitte, Blasen, Hautabschürfungen und eingewachsene Zehennägel untersuchen. Durchblutungsprobleme und Nervenschäden bewirken, dass jegliche Hautveränderungen langsamer und mit Schwierigkeiten heilen, was das Risiko von Infektionen erhöht, die zur Nekrose führen können.

Ein akutes Bewusstsein für diese Symptome zu bewahren und eine proaktive Fußpflege zu betreiben, kann die mit dem diabetischen Fußsyndrom verbundenen Risiken erheblich mindern. Die Botschaft ist klar:

Die sorgfältige Verwaltung von Diabetes bewahrt nicht nur die allgemeine Gesundheit, sondern kann auch die gravierende Konsequenz, eine Gliedmaße durch das diabetische Fußsyndrom zu verlieren, verhindern.