Mehr Zucker als Cola, mehr Koffein als Kaffee – die „gefährlichen“ Energy-Drinks, von denen britische Jugendliche abhängig sind

Olivia Rosenberg

5 Wochen vor

|

13/06/2024
Gesundheit
Foto: Wikimedia Commons
Foto: Wikimedia Commons
Gesundheitsrisiken durch hohe Konsumraten.

In Großbritannien sind Jugendliche die größten Konsumenten von Energy-Drinks in ihrer Altersgruppe in ganz Europa. 

Diese Getränke enthalten mehr Zucker als Cola und mehr Koffein als Kaffee, was sie besonders gefährlich macht, so Informationen eines Artikels im Telegraph.

Energy-Drinks wie Red Bull und Monster enthalten nicht nur hohe Mengen an Koffein, sondern auch andere Stimulanzien wie Guarana und Taurin. 

Der Konsum solcher Getränke kann zu einer Vielzahl von gesundheitlichen Problemen führen, darunter Herzrhythmusstörungen, Angstzustände und sogar plötzlicher Herzstillstand bei anfälligen Personen. 

Eine kürzlich durchgeführte Studie in den USA hat gezeigt, dass der Konsum von Energy-Drinks das Risiko für abnormale Herzrhythmen erhöhen kann.

Ein weiterer besorgniserregender Faktor ist der hohe Zuckergehalt dieser Getränke. Eine 500-ml-Dose Red Bull enthält 54 g Zucker, was etwa 13,5 Teelöffeln entspricht. 

Während einige Marken mittlerweile zu zuckerfreien Alternativen übergegangen sind, bleibt die Kombination von Koffein und Süßstoffen problematisch. 

Experten warnen, dass der regelmäßige Konsum dieser Getränke zu einer Abhängigkeit führen kann, was langfristig die Gesundheit beeinträchtigt.

Aufgrund der alarmierenden Forschungsergebnisse fordern Gesundheitsbehörden und Wissenschaftler strengere Regulierungen. 

Die Labour-Partei hat bereits vorgeschlagen, den Verkauf von Energy-Drinks an Jugendliche unter 16 Jahren zu verbieten. Diese Maßnahme soll verhindern, dass Schulkinder „aufgedreht wie nach drei Espressos“ zum Unterricht erscheinen.

Die gesundheitlichen Risiken von Energy-Drinks sind vielfältig und umfassen neben Herzproblemen auch psychische Auswirkungen. 

Untersuchungen haben gezeigt, dass der Konsum solcher Getränke bei Jugendlichen mit erhöhten Raten von Angstzuständen, Depressionen und Schlafstörungen verbunden ist. 

Angesichts dieser Risiken ist es wichtig, dass die Öffentlichkeit über die Gefahren informiert wird und geeignete Maßnahmen ergriffen werden, um den Konsum von Energy-Drinks zu regulieren.