Der Genkan und andere Elemente, die japanische Häuser besonders machen

Geschrieben von Olivia Rosenberg

4 Wochen vor

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22/04/2024
Foto: Shutterstock
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Minimalismus trifft Funktionalität.

Die japanische Einrichtung vereint minimalistische Eleganz mit praktischer Funktionalität und stellt eine attraktive Option für Liebhaber einer klaren, aufgeräumten Wohnkultur dar.

Daniela Matsuzaki, Autorin bei myHOMEBOOK und Expertin für Interior Design, die einige Zeit in Japan verbracht hat, erläutert die wesentlichen Aspekte und Vorteile dieser besonderen Einrichtungsweise.

In japanischen Wohnungen wird großer Wert auf Flexibilität und die effiziente Nutzung von Raum gelegt. 

Die Gestaltung der Räume ermöglicht es, sie schnell den Bedürfnissen unterschiedlicher Bewohner anzupassen. Dies wird oft durch multifunktionale Möbel und Schiebetüren erreicht, die eine flexible Raumnutzung ohne großen Aufwand ermöglichen.

Traditionelle Elemente wie Tatami-Matten und moderne Hightech-Installationen finden ebenso ihren Platz in der japanischen Einrichtung.

Ein zentrales Element in vielen japanischen Wohnungen ist der Genkan, der Eingangsbereich, in dem Schuhe ausgezogen und aufbewahrt werden, um die Reinheit des Wohnbereichs zu wahren. 

Diese Praxis fördert nicht nur Sauberkeit, sondern auch eine respektvolle Atmosphäre im Haus. 

Darüber hinaus sind viele Wohnungen mit einer offenen Wohnküche ausgestattet, die als sozialer Mittelpunkt der Wohnung dient und oft durch ihre schlichte, aber funktionale Ausstattung besticht.

Die Architektur und das Design in Japan sind darauf ausgelegt, den vorhandenen Platz optimal zu nutzen. 

Selbst in kleineren Wohnungen schafft man es, eine Atmosphäre der Weite zu erzeugen, indem man auf kluge Aufbewahrungslösungen und durchdachte Möbelanordnungen setzt. 

Auch moderne japanische Badezimmer sind oft mit fortschrittlichen Technologien wie vollautomatischen Dusch-WCs ausgestattet, die nicht nur Komfort bieten, sondern auch den hygienischen Standards entsprechen.