Holzböden gelten als pflegeleicht, können aber mit der Zeit deutlich an Glanz verlieren.
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Vor allem feine Kratzer und Schrammen lassen die Oberfläche schnell matt und abgenutzt wirken. Ein überraschend simples Hausmittel soll helfen – ganz ohne Chemie.
Warum Holzböden im Winter leiden
In den Wintermonaten werden oft Salz, Sand und feiner Schmutz von draußen ins Haus getragen.
Diese Partikel wirken wie Schleifmittel und können beim Gehen kleine Beschädigungen verursachen. Gleichzeitig trocknet Heizungsluft das Holz aus, wodurch es spröder wird und empfindlicher auf Belastung reagiert.
Bleiben solche feinen Kratzer unbehandelt, können sie sich mit der Zeit vertiefen und deutlicher sichtbar werden.
Der Tipp aus einer Online-Community
Auf der Facebook-Seite Mrs Hinch Cleaning Tips fragte eine Nutzerin namens Dorota, ob es eine Möglichkeit gebe, „alte Kratzer aus einem Holzboden zu entfernen“.
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Die Antworten fielen überraschend eindeutig aus.
Eine Person empfahl: „Reibe einfach eine Walnuss darüber.“ Eine andere schrieb: „Probier es mit einer Walnuss – das funktioniert wirklich.“
So wirkt die Walnuss
Walnüsse enthalten natürliche Öle, die in feine Rillen im Holz eindringen können.
Dadurch werden kleine Kratzer optisch ausgeglichen und weniger sichtbar.
Gleichzeitig kann das Öl die Oberfläche leicht polieren und ihr neuen Glanz verleihen.
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Anwendung in wenigen Schritten
Zunächst sollte der betroffene Bereich gefegt oder gesaugt und anschließend mit einem leicht feuchten Tuch gereinigt werden.
Danach wird eine ungeröstete, ungewürzte Walnuss halbiert und vorsichtig entlang der Holzmaserung über den Kratzer gerieben.
Nach zwei bis fünf Minuten Einwirkzeit kann die Stelle mit einem sauberen Tuch poliert werden.
Quelle: Ursprünglicher Artikel / Facebook (Mrs Hinch Cleaning Tips), Express