Während die Natur langsam erwacht, starten viele Vogelarten mit dem Nestbau, der Brut und der Aufzucht ihrer Jungen – eine Zeit, in der sie besonders viel Energie benötigen. Doch immer häufiger kämpfen sie mit Problemen wie Klimawandel, schwindenden Lebensräumen und Nahrungsmangel.
Genau hier können Gärtnerinnen und Gärtner einen kleinen, aber wirksamen Beitrag leisten – mit ganz gewöhnlichen Essensresten, so die Zeitung Mirror.
Laut Tierschutzorganisationen wie der RSPCA eignen sich gekochte Nudeln, Reis und ungewürzte Salzkartoffeln hervorragend als Futterergänzung. Diese kohlenhydratreichen Reste liefern den Vögeln wichtige Kalorien und damit wertvolle Energie – besonders im Frühling, wenn der Nahrungsbedarf hoch ist.
Voraussetzung: Die Speisen müssen komplett ungewürzt, frei von Käse, Soßen oder Öl sein. Auch sollten sie nur in kleinen Mengen und gut zerkleinert auf die Futterstellen gegeben werden, da sie schnell verderben und sonst zur Gefahr werden können.
Neben den üblichen Samen – etwa Sonnenblumenkerne, Hirse oder Nyjersamen – können so auch Pastareste zur willkommenen Abwechslung im Speiseplan der Vögel werden. Die RSPCA betont zudem die Bedeutung von frischem Wasser und regelmäßiger Reinigung der Futterstellen, um Krankheiten vorzubeugen.
Wer seine Futterspender außerdem strategisch platziert – zum Beispiel in der Nähe von Rosen, wie es Gardeners’ World empfiehlt – hilft nicht nur den Vögeln, sondern schützt das Futter auch vor unerwünschten Besuchern.
Fazit: Pasta im Garten mag ungewöhnlich klingen – ist aber ein cleverer, nachhaltiger Trick, der sowohl Vögeln hilft als auch Lebensmittelverschwendung reduziert.