Startseite Haus und Garten Gartenexperte zeigt: So gelingen Hortensien aus Stecklingen

Gartenexperte zeigt: So gelingen Hortensien aus Stecklingen

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Hortensien einfach selbst ziehen.

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Hortensien ganz einfach vermehren – mit diesem Spätsommer-Hack

Der Sommer neigt sich dem Ende zu – der ideale Zeitpunkt, um Ihren Garten für das nächste Jahr vorzubereiten. Der britische Gartendesigner Ish Kamran hat einen genialen Trick verraten, wie Sie neue Hortensien ganz einfach aus Stecklingen ziehen können – ganz ohne Samen oder einen Besuch im Gartencenter.

Das berichtet Mirror.

Darum eignen sich Hortensien perfekt zur Vermehrung

Hortensien sind wegen ihrer farbenprächtigen Blüten und ihrer Pflegeleichtigkeit besonders beliebt. Laut Ish gehören sie auch zu den Pflanzen, die sich am einfachsten über Stecklinge vermehren lassen – ideal für Einsteiger oder alle, die ihren Garten günstig erweitern möchten.

Schritt 1: Den richtigen Trieb auswählen

Suchen Sie einen gesunden Trieb ohne Blüte. Das ist wichtig, denn blütenlose Triebe stecken ihre Energie in die Wurzelbildung statt in die Blütenpflege. Schneiden Sie den Stängel direkt unter einem Blattknoten ab – dort befinden sich die meisten Wachstumshormone.

Schritt 2: Blätter großzügig entfernen

Entfernen Sie fast alle Blätter am unteren Teil des Stecklings – nur zwei an der Spitze bleiben stehen. So vermeiden Sie Stress für die Pflanze und ermöglichen ihr, die Energie gezielt in die Wurzelbildung zu stecken.

Schritt 3: Die verbleibenden Blätter halbieren

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Schneiden Sie die beiden verbliebenen Blätter in der Mitte durch. Das wirkt zunächst unlogisch, aber laut Ish wird so der Wasserverlust verringert – was den Steckling widerstandsfähiger macht und das Anwurzeln erleichtert.

Schritt 4: In Erde setzen (optional mit etwas Sand)

Füllen Sie einen kleinen Topf mit handelsüblicher Blumenerde. Wer möchte, kann etwas Sand oder feinen Kies untermischen. Machen Sie ein kleines Loch in der Mitte und setzen Sie den Steckling hinein. Die Erde vorsichtig andrücken.

Schritt 5: Wurzelhormon – ja oder nein?

Wurzelhormon ist optional. Ish sagt, dass Hortensien-Stecklinge auch ohne Zusatzmittel gut anwachsen – dank der natürlichen Wachstumshormone an den Blattknoten.

Schritt 6: Feuchtigkeit und Luftfeuchtigkeit sicherstellen

Gießen Sie den Steckling großzügig an. Um die Feuchtigkeit zu halten, können Sie eine durchsichtige Plastiktüte (z. B. einen Gefrierbeutel) über den Topf stülpen. Wichtig: eine kleine Öffnung lassen, damit Luft zirkulieren kann und kein Schimmel entsteht.

Schritt 7: Geduld – Wurzeln brauchen Zeit

Nach etwa drei bis vier Wochen sollten sich die ersten Wurzeln bilden. Ish empfiehlt jedoch, den Steckling bis zum Frühjahr im Topf zu lassen, damit er stark genug wird, bevor Sie ihn ins Freie pflanzen.

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Mit diesem simplen Spätsommer-Hack können Sie Ihre Hortensien auf ganz natürliche Weise vermehren – und sich im Frühling über üppige neue Blüten freuen. Ganz ohne zusätzliche Kosten oder großen Aufwand.

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