Holzschneidebretter im Labortest: Wie gefährlich ist die Keimbelastung wirklich?

Geschrieben von Olivia Rosenberg

Foto: Shutterstock
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So sauber sind Holzbrettchen wirklich.

Ein Labortest von myHOMEBOOK hat die Keimbelastung auf Schneidebrettern aus Holz untersucht und zu überraschenden Ergebnissen geführt. 

Die Studie, durchgeführt in Zusammenarbeit mit dem Chemiker Dr. Michael Kaldorf, offenbarte eine erhebliche Anzahl von Bakterien, Schimmelpilzen und Hefen auf den getesteten Brettern. 

Die Untersuchung umfasste verschiedene Reinigungsmethoden, darunter das Spülen mit kaltem und heißem Wasser sowie die Verwendung von Spülmittel. 

Trotz der unterschiedlichen Reinigungsansätze zeigte sich, dass viele der Bretter eine unzureichende Hygiene aufwiesen.

Die Ergebnisse des Tests, wie von myHOMEBOOK berichtet, legen nahe, dass die Reinigung von Holzbrettchen per Hand, selbst mit Spülmittel, nicht immer ausreicht, um eine hohe Keimbelastung zu vermeiden. 

Insbesondere bei Brettern, die mit rohem Fleisch in Kontakt kamen, wurden sogar Fäkalkeime nachgewiesen. 

Der Mikrobiologe und Experte für Haushaltshygiene, Prof. Dr. Markus Egert, relativierte jedoch die Bedeutung der Keimbelastung und betonte, dass die im Haushalt vorkommenden Keime meist relativ ungefährlich seien.

Die Studie wirft ein Licht auf die Notwendigkeit, Schneidebretter aus Holz sorgfältig zu reinigen und möglicherweise alternative Materialien zu erwägen, die eine einfachere und effektivere Reinigung ermöglichen. 

Gleichzeitig wird betont, dass eine gewisse Keimbelastung im Haushalt normal und nicht unbedingt gesundheitsschädlich ist.