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Januararbeiten für einen gesunden Rasen im Frühjahr

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Auch wenn der Garten im Winter ruhig wirkt, sollte der Rasen nicht völlig sich selbst überlassen werden.

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Fachleute der Royal Horticultural Society (RHS) empfehlen, den Januar für gezielte Pflegearbeiten zu nutzen.

Wer jetzt kleinere Probleme behebt, schafft bessere Voraussetzungen für kräftiges Wachstum im Frühjahr.

Winterruhe sinnvoll nutzen

Während das Gras bei niedrigen Temperaturen kaum wächst und nicht gemäht werden sollte, ist dies eine gute Zeit für Kontrollen und Reparaturen.

Laut der RHS lassen sich Schäden im Winter oft leichter ausgleichen als später in der Wachstumsphase. Besonders vier Bereiche stehen im Fokus: kahle Stellen, Unebenheiten, Rasenkanten und Staunässe.

Kahle Stellen ausbessern

Abgenutzte oder dünne Rasenflächen, vor allem an den Rändern, sollten im Januar nicht ignoriert werden.

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Die RHS rät dazu, vorhandene Rasensoden aus weniger sichtbaren Bereichen zu entnehmen und an beschädigten Stellen einzusetzen.

Wichtig ist, die Soden gut anzudrücken, damit sie Kontakt zum Boden haben und später gleichmäßig anwachsen.

Bodenunebenheiten ausgleichen

Hügel und Senken können sich im Winter verschlimmern und zu Wasseransammlungen führen.

Die RHS empfiehlt, den Rasen an der betroffenen Stelle in H-Form einzuschneiden, die Grasstücke vorsichtig zurückzuklappen und anschließend Erde aufzufüllen oder abzutragen.

Danach wird der Rasen wieder eingelegt und fest angedrückt. So bleibt die Fläche eben und sicher begehbar.

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Kanten pflegen und Staunässe vermeiden

Sauber geschnittene Rasenkanten verhindern, dass Gras in Beete hineinwächst.

Dafür eignen sich laut Experten ein Halbmond-Rasenkantenstecher oder ein Spaten. Zusätzlich sollte ein etwa 7,5 Zentimeter breiter Rand freigehalten werden.

Nach starken Regenfällen lohnt es sich, den Rasen auf nasse Stellen zu prüfen. Mit einer Grabegabel können Löcher gestochen werden, in die eine Mischung aus Sand und Erde eingekehrt wird.

Die RHS warnt außerdem davor, gefrorenen oder nassen Rasen zu betreten, da dies dauerhafte Schäden verursachen kann.

Quelle: Mirror, Royal Horticultural Society

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