Die Vereinigten Staaten sind nach militärischen Angriffen, die von Präsident Donald Trump angeordnet wurden, in einen schnell eskalierenden Konflikt mit Iran eingetreten.
Gerade lesen andere
Die Kampagne, die gemeinsam mit israelischen Streitkräften durchgeführt wird, hat in den USA eine heftige politische Debatte darüber ausgelöst, ob das Land in einen weiteren Krieg im Nahen Osten hineingezogen werden sollte.
Zu den Kritikern gehören auch einige der Menschen, die selbst im US-Militär gedient haben.
Mehrere Veteranen haben gewarnt, dass Washington Gefahr läuft, die Fehler früherer Konflikte wie im Irak und in Afghanistan zu wiederholen. Ihrer Ansicht nach sollten amerikanische Soldaten nicht in einen weiteren langwierigen Krieg geschickt werden.
Diese Frustration entlud sich in dieser Woche dramatisch im US-Senat.
Veteran unterbricht Senatsanhörung
Ein Veteran der US-Marines, der als Brian McGinnis identifiziert wurde, wurde gewaltsam aus einer Anhörung des Senatsausschusses für Streitkräfte entfernt, nachdem er die Sitzung unterbrochen hatte, um gegen den Krieg mit Iran zu protestieren.
Lesen Sie auch
Während der Anhörung stand McGinnis plötzlich auf und begann lautstark Kritik an der Militärkampagne zu äußern.
„Niemand will für Israel kämpfen!“, rief er, als Sicherheitskräfte auf ihn zustürmten.
Beamte der Capitol Police griffen schnell ein und entfernten den Demonstranten aus dem Sitzungssaal, während Abgeordnete und Mitarbeiter zusahen.
Chaotische Szene im Sitzungssaal
Ein Video des Vorfalls zeigt mehrere Beamte, die Mühe haben, McGinnis aus dem Raum zu führen, während er sich gegen seine Entfernung wehrte.
Der Senator aus Montana, Tim Sheehy, ein ehemaliger Navy SEAL, griff ebenfalls ein und half den Beamten, den Protestierenden vom Eingang wegzuziehen.
Lesen Sie auch
Nach Angaben der Behörden wurden bei der Auseinandersetzung mehrere Beamte verletzt, und McGinnis wurde später festgenommen und wegen tätlichen Angriffs auf Polizisten sowie Widerstands gegen die Festnahme angeklagt.
McGinnis, der Berichten zufolge als Kandidat der Green Party für den US-Senat kandidiert, hatte zuvor erklärt, er sei nach Washington gereist, um gegen Entscheidungen von Gesetzgebern zu protestieren, die das Land tiefer in einen Krieg führen könnten.
Der Vorfall verbreitete sich schnell in den sozialen Medien, und Aufnahmen der Konfrontation heizten die Debatte über Amerikas Beteiligung am wachsenden Konflikt im Nahen Osten weiter an.
