Kräuter-Kompatibilität: Wer mit wem im Beet?

Geschrieben von Olivia Rosenberg

Foto: Shutterstock
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Diese Kräuter vertragen sich.

Nicht alle Kräuter vertragen sich gut, wenn sie nebeneinander im Beet oder im Topf gepflanzt werden. 

Einige können sich sogar gegenseitig im Wachstum stören. MyHomeBook beleuchtet, welche Kräuter gute Nachbarn sind und welche man besser getrennt voneinander kultivieren sollte. 

Die Gründe für die Verträglichkeit oder Unverträglichkeit sind vielfältig und reichen von ähnlichen Standortvorlieben über Nährstoffbedarf bis hin zu den ausgeschiedenen Inhaltsstoffen, die andere Pflanzen beeinflussen können.

Ein wichtiger Faktor für eine harmonische Koexistenz ist der ähnliche Bedarf an Sonnenlicht und Bodenbeschaffenheit. 

So sollten beispielsweise Sonnenliebhaber wie Thymian oder Lavendel zusammengepflanzt werden, während Schattenpflanzen wie Bärlauch getrennt davon wachsen sollten. 

Auch der Nährstoffbedarf spielt eine Rolle: Während mediterrane Kräuter wie Rosmarin oder Salbei mit wenig Nährstoffen auskommen, benötigen andere wie Basilikum oder Borretsch eine nährstoffreichere Umgebung.

Die Wahl der richtigen Pflanzpartner kann nicht nur das Wachstum der Kräuter fördern, sondern auch Schädlinge fernhalten und den Pflegeaufwand reduzieren. 

Experimentieren und Beobachten sind dabei Schlüssel zum Erfolg, da die Erfahrungen mit verschiedenen Kräuterkombinationen variieren können. 

Eine gut durchdachte Pflanzung führt zu einem gesunden, produktiven Kräutergarten, der sowohl für die Küche als auch für das Auge eine Bereicherung ist.