Wenn der Winter langsam endet und die Tage länger werden, beginnt im Garten eine entscheidende Phase.
Gerade lesen andere
Noch bevor der Frühling sichtbar wird, bereiten sich viele Pflanzen – darunter auch Unkräuter – bereits unter der Erde auf ihr Wachstum vor.
Warum der Februar entscheidend ist
Unkrautsamen beginnen zu keimen, sobald sie ausreichend Licht erhalten.
Im späten Winter entstehen dafür ideale Bedingungen, vor allem an wärmeren Stellen wie Terrassenfugen, Einfahrtsrändern oder frisch umgegrabenen Beeten.
Mit steigenden Temperaturen wachsen diese frühen Unkräuter besonders schnell. Noch vor dem Frühling entwickeln sie kräftige Wurzeln, was ihre spätere Entfernung deutlich erschwert.
Wer jetzt handelt, kann sich im Frühjahr viel Arbeit ersparen und den Einsatz chemischer Mittel vermeiden.
Lesen Sie auch
Zeitung statt Chemie
Der erfahrene Gärtner Kevin Lee Jacobs, Gründer von A Garden for the House, empfiehlt eine überraschend einfache Lösung: Zeitungspapier.
Er erklärt, dass Zeitungen Unkraut effektiv verschwinden lassen und dessen Neubildung für eine ganze Saison oder sogar länger verhindern können.
Durch das Abdecken wird das Sonnenlicht blockiert, das die Samen zum Keimen benötigen.
Schnell wachsende Keimlinge werden dadurch erstickt und sterben ab.
Vorteile für Boden und Umwelt
Diese Methode kommt ohne chemische Unkrautvernichter aus, die Rasenflächen schädigen und Insekten sowie andere Tiere beeinträchtigen können.
Lesen Sie auch
Zusätzlich zersetzt sich das Zeitungspapier nach einiger Zeit und verwandelt sich in organische Substanz.
Dadurch wird der Boden mit Nährstoffen angereichert, was Blumen und anderen Pflanzen einen gesunden Start in die neue Saison ermöglicht.
So wird Zeitung richtig eingesetzt
Verwendet werden sollten ausschließlich Zeitungen, Karton oder unbeschichtetes Papier. Hochglanzmagazine eignen sich nicht, da ihre Beschichtung nicht verrottet.
Mehrere Lagen Papier werden direkt auf die betroffenen Stellen gelegt, gründlich gewässert und optional mit Mulch oder Kompost bedeckt.
Laut Jacobs blieben einige seiner Beete auf diese Weise sogar zwei Jahre lang unkrautfrei.
Lesen Sie auch
Quelle: Kevin Lee Jacobs, A Garden for the House, Express