Nachhaltigkeit im Beet: Warum Beetkomposter die Zukunft sind

Geschrieben von Olivia Rosenberg

Foto: Shutterstock
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Die Magie der Beetkompostierung.

Beetkomposter, auch bekannt als Wurmröhren, bieten eine innovative Methode zur Kompostierung von Gartenabfällen direkt im Beet. 

Diese löchrigen Röhren, die aus Materialien wie Ton, Kunststoff oder Metall bestehen, werden im Boden versenkt und mit organischen Abfällen gefüllt. 

Kompostwürmer verarbeiten diese zu nährstoffreichem Wurmhumus, der direkt den Pflanzen im Beet zugutekommt. myHOMEBOOK erklärt, wie diese praktischen Helfer funktionieren und wie man sie am besten nutzt.

Beetkomposter sind besonders dort sinnvoll, wo Starkzehrer wie Kürbis oder Tomaten wachsen, da sie eine kontinuierliche Versorgung mit Nährstoffen benötigen. 

Die Installation eines Beetkomposters erfolgt idealerweise vor der Aussaat oder Bepflanzung, um die jungen Pflanzen nicht zu stören. 

Die Röhre wird so tief eingegraben, dass ihre Oberkante knapp über der Erdoberfläche liegt, und mit einer Mischung aus Gartenerde und organischen Abfällen befüllt.

Trotz der vielen Vorteile, wie der direkten Nährstoffzufuhr und der ästhetischen Unauffälligkeit, kann ein Beetkomposter einen herkömmlichen Komposthaufen nicht vollständig ersetzen, da sein Fassungsvermögen begrenzt ist. 

Für Balkon- oder Terrassengärtner, die ihre Pflanzenreste sinnvoll nutzen möchten, bietet sich diese Kompostiermethode jedoch als eine ausgezeichnete Alternative an.

Allerdings sollte man beachten, dass die Wurmröhre Platz beansprucht, der sonst für den Anbau genutzt werden könnte. Auch das Problem mit Schnecken, die das feuchte Dunkel der Röhren lieben, sollte nicht unterschätzt werden. 

Trotz dieser Herausforderungen stellt der Beetkomposter eine effektive und umweltfreundliche Möglichkeit dar, den Gartenboden zu bereichern und gleichzeitig Küchen- und Gartenabfälle sinnvoll zu verwerten.