Wer sich im Sommer über üppig blühende Rosen freuen möchte, sollte bereits im Spätwinter aktiv werden.
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Noch bevor die Pflanzen vollständig austreiben, entscheidet ein gezielter Rückschnitt darüber, wie kräftig und blütenreich sie in die neue Saison starten.
Madison Moulton von Epic Gardening betont, dass dieser Schritt entscheidend ist.
„Das Schneiden von Rosen ist keine Aufgabe, auf die ich mich normalerweise freue, aber für viele Rosensorten ist es entscheidend für eine gesunde und üppig blühende Pflanze“, erklärt sie.
Der richtige Zeitpunkt
Rosen verlassen mit steigenden Temperaturen ihre Winterruhe. Laut Moulton ist jetzt der Moment für einen stärkeren Rückschnitt gekommen: „Das macht man am besten im Spätwinter. Während ein leichter Rückschnitt das ganze Jahr über erfolgt, ist jetzt die Zeit für einen kräftigeren Schnitt.“
Wichtig sei jedoch Geduld. „Gärtner sollten warten, bis keine Frostgefahr mehr besteht, um empfindliche neue Triebe nicht zu schädigen, und den Schnitt genau dann durchführen, wenn die Rosen beginnen, frisches Wachstum zu zeigen.“
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So gelingt der Rückschnitt
Zunächst sollten abgestorbene oder beschädigte Triebe entfernt werden. Sie kosten die Pflanze unnötig Energie und behindern gesundes Wachstum.
Anschließend empfiehlt es sich, Zweige herauszunehmen, die sich kreuzen oder nach innen wachsen. Eine offene, vasenartige Form verbessert die Luftzirkulation und fördert die Blütenbildung.
Die verbleibenden Haupttriebe können um etwa ein Drittel gekürzt werden. Geschnitten wird mit sauberem, scharfem Werkzeug knapp oberhalb einer Knospe.
Ein beherzter Schnitt schade nicht: Richtig ausgeführt, „wird er Ihren Rosen nicht schaden“, sondern sorgt für „stärkere Stiele und eine Fülle von Blüten in den kommenden Monaten“.
Fazit
Ein gezielter Rückschnitt im Spätwinter schafft die Grundlage für kräftige Pflanzen und eine reiche Blüte im Sommer.
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Quelle: Epic Gardening, Mirror