Gerade in der kalten Jahreszeit sind Vogelhäuser eine wichtige Unterstützung für heimische Vögel.
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Doch was gut gemeint ist, kann unerwünschte Nebenwirkungen haben: Herunterfallendes Futter zieht nicht nur Vögel an, sondern auch Ratten.
Mit der richtigen Vorbereitung lässt sich dieses Problem jedoch vermeiden.
Sauberkeit rund um die Futterstelle
Eine der wichtigsten Maßnahmen ist regelmäßige Hygiene. Futterreste, die unter dem Vogelhaus landen, sollten konsequent entfernt und über den Hausmüll entsorgt werden.
Auf dem Kompost haben sie nichts verloren, da sie dort ebenfalls Nagetiere anziehen. Empfehlenswert sind Futtersilos oder Schalen mit Auffangfunktion, die verhindern, dass Körner auf den Boden fallen.
Auch der Bereich unter dem Vogelhaus sollte regelmäßig kontrolliert und gereinigt werden.
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Beim Säubern des Vogelhauses sind chemische Reinigungsmittel nicht notwendig. In der Regel reicht es aus, das Haus auszubürsten und gegebenenfalls mit heißem Wasser auszuspülen.
Richtig füttern, Reste vermeiden
Wer Vögel füttert, sollte gezielt vorgehen. Unterschiedliche Futtersorten führen dazu, dass Vögel ungeliebte Bestandteile aussortieren.
Besser ist es, nur eine Sorte anzubieten und die Futtermenge so zu begrenzen, dass sie innerhalb eines Tages aufgefressen wird.
Zudem sollte am Abend kein neues Futter mehr ausgelegt werden, damit über Nacht keine Reste liegen bleiben.
Ordnung im Garten schaffen
Ratten suchen nicht nur Nahrung, sondern auch geschützte Rückzugsorte. Dichte Sträucher, Holzstapel oder unaufgeräumte Ecken in der Nähe des Vogelhauses erhöhen die Attraktivität des Gartens für Nagetiere.
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Auch offen gelagerte Futter- oder Vorratssäcke sollten immer gut verschlossen sein.
Den richtigen Standort wählen
Der Standort des Vogelhauses spielt eine entscheidende Rolle. Ideal sind glatte Metallstangen, an denen Ratten keinen Halt finden.
Holzpfähle oder nahe gelegene Bäume, Zäune und Mauern erleichtern ihnen das Klettern. Zusätzliche Schutzmanschetten können helfen, den Zugang weiter zu erschweren.
Quelle: Bunte