Im Alltag soll es schnell gehen. Viele Haushalte waschen deshalb Socken, Unterwäsche und andere Kleidungsstücke gemeinsam.
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Was praktisch wirkt, kann jedoch sowohl der Kleidung als auch der Hygiene schaden.
Besonders Textilien, die direkt auf der Haut getragen werden, benötigen mehr Aufmerksamkeit.
Hygiene beginnt bei der richtigen Temperatur
Unterwäsche nimmt täglich Schweiß, Hautfette und Bakterien auf.
Wird sie zusammen mit stark beanspruchter Kleidung wie Socken oder Sporttextilien gewaschen, können Keime leichter übertragen werden.
Nach Einschätzung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) sollten Unterwäsche und ähnliche Wäschestücke – sofern das Material es zulässt – bei mindestens 60 Grad gereinigt werden.
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Diese Temperatur hilft dabei, Keime deutlich zu reduzieren und sorgt für hygienische Sauberkeit.
Materialschäden durch falsche Kombinationen
Neben hygienischen Aspekten leidet auch die Qualität der Kleidung. Grobe Stoffe können empfindliche Materialien beschädigen.
Feine Spitze verliert an Form, synthetische Stoffe können rau werden und BHs verziehen sich durch Reibung oder verhaken sich in anderen Kleidungsstücken.
Auch Farbübertragungen sind ein Risiko, wenn helle und dunkle Textilien ohne Sortierung gemeinsam gewaschen werden.
Schutz durch Sortieren und Hilfsmittel
Wer Wäsche vor dem Waschen trennt, beugt vielen Problemen vor. Separate Körbe für Kochwäsche und empfindlichere Kleidung erleichtern die Auswahl des passenden Programms.
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Zusätzlich bieten Wäschesäckchen aus Mesh Schutz für feine Textilien. Sie reduzieren mechanische Belastung und verhindern, dass kleine Wäschestücke verloren gehen.
Pflegeetiketten nicht ignorieren
Ein kurzer Blick auf das Pflegeetikett hilft, Schäden zu vermeiden.
Mit der richtigen Kombination aus Temperatur, Waschmittel und Sortierung bleiben Kleidung und Unterwäsche länger sauber, hygienisch und tragbar.
Quelle: Bunte