In der kalten Jahreszeit steigt bei vielen Menschen der Wunsch nach einer warmen Wohnung.
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Häufig wird dann der Heizregler sofort weit aufgedreht – in der Annahme, der Raum werde dadurch schneller warm. Doch genau dieses Verhalten kann unnötige Kosten verursachen.
Wie Heizungs-Thermostate tatsächlich funktionieren
Ein Heizungs-Thermostat bestimmt nicht, wie schnell ein Raum aufgeheizt wird, sondern welche Temperatur erreicht werden soll.
Wird der Regler auf eine hohe Stufe gestellt, heizt der Heizkörper nicht schneller, sondern lediglich länger.
Das kann dazu führen, dass mehr Energie verbraucht wird, ohne dass sich der Raum spürbar schneller erwärmt.
Die empfohlene Einstellung für Wohnräume
Für Wohn- und Aufenthaltsräume gilt eine Temperatur von etwa 20 Grad Celsius als angenehm.
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Diese wird bei den meisten Heizkörpern mit Stufe 3 erreicht. Höhere Einstellungen sind meist nicht notwendig:
- Stufe 4 kann Temperaturen um die 24 Grad ermöglichen
- Stufe 5 sogar bis zu etwa 28 Grad
Solch hohe Werte erhöhen den Energieverbrauch deutlich und wirken sich negativ auf die Heizkosten aus.
Wärme im Raum halten
Neben der richtigen Einstellung spielt auch das Umfeld eine Rolle. Geschlossene Türen verhindern, dass warme Luft entweicht.
Zusätzlich kann es sinnvoll sein, außenliegende Heizungsrohre zu dämmen. Teppiche helfen dabei, den Wärmeverlust über den Boden zu reduzieren.
Gemütlichkeit ohne Mehrverbrauch
Wohlbefinden entsteht nicht nur durch hohe Raumtemperaturen. Warme Kleidung, Hausschuhe oder eine Tasse Tee können das Kälteempfinden deutlich senken.
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Auch eine Wärmflasche sorgt für zusätzliche Behaglichkeit, ohne den Energieverbrauch zu erhöhen.
Quelle: Bunte