Der Jahresbeginn bringt in vielen Regionen Schnee und eisige Temperaturen.
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Für Hundehalter stellt sich damit eine wichtige Frage: Wann wird ein Spaziergang im Winter zur Gefahr für den Vierbeiner?
Kälte ist nicht für jeden Hund gleich
Ob ein Hund Kälte gut verträgt, hängt von mehreren Faktoren ab. Größe, Rasse, Fellbeschaffenheit, Gesundheitszustand und Energielevel spielen eine entscheidende Rolle.
Während große Hunde mit dichtem Fell oft besser angepasst sind, geraten kleine oder kurzhaarige Tiere deutlich schneller an ihre Grenzen.
Eine lizenzierte tiermedizinische Fachangestellte namens Jill erklärte in einem Online-Video, dass es keine feste Temperaturgrenze gebe. Entscheidend sei, wie der einzelne Hund reagiert und ob er Unwohlsein zeigt.
Körpersprache ernst nehmen
Nicht jeder Hund signalisiert deutlich, wenn ihm zu kalt ist. Manche laufen weiter, obwohl sie frieren.
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Laut Jill sollten Halter besonders aufmerksam auf die Körpersprache achten.
Zittern, Stehenbleiben, ein laufender Nasenausfluss oder gerötete Pfoten sind Warnzeichen, die ernst genommen werden müssen.
Erfrierungen sind ein Notfall
Hunde können Erfrierungen erleiden – ein medizinischer Notfall. Besonders gefährdet sind Ohren, Schwanzspitze, Nase, Pfotenballen und unbehaarte Körperstellen. Verfärbungen der Haut, etwa blass oder bläulich, können darauf hinweisen.
Jill rät, Hunde bei Verdacht sofort ins Warme zu bringen und tierärztlich untersuchen zu lassen.
Schutz und Vorsorge im Winter
Auch im Winter brauchen Hunde Bewegung, allerdings angepasst an die Bedingungen.
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Frisches Wasser, warmes Schlafen und ausreichend Futter sind essenziell. Kurzhaarige Rassen benötigen oft zusätzliche Kleidung wie Mäntel oder Schuhe.
Außerdem sollten nur haustiersichere Streumittel verwendet werden, da Chemikalien über die Pfoten aufgenommen werden können.
Quelle: Mirror