Kälte kann auch für Haustiere gefährlich werden.
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Mit sinkenden Temperaturen im Januar steigt nicht nur für Menschen das Risiko, auszukühlen.
Auch Hunde und Katzen können unter der Kälte leiden – besonders bei Nässe, Wind oder längeren Aufenthalten im Freien. Tierärzte warnen daher davor, Warnsignale zu übersehen.
Ein Tierarzt von The Pet Health Club, einem britischen Vorsorgeprogramm für Haustiere, hat in einem TikTok-Video auf die Gefahr von Unterkühlung bei Haustieren aufmerksam gemacht und erklärt, worauf Tierhalter achten sollten.
Diese Symptome deuten auf Unterkühlung hin
Laut dem Tierarzt gibt es vier zentrale Anzeichen, die auf eine beginnende Unterkühlung hindeuten können: Zittern, ungewöhnlich blasses Zahnfleisch, Verwirrtheit sowie – in schweren Fällen – Bewusstlosigkeit.
Treten diese Symptome auf, sollte schnell gehandelt werden, da sich der Zustand des Tieres rasch verschlechtern kann.
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So können Besitzer ihren Hund richtig aufwärmen
Zunächst sollten Hunde gründlich abgetrocknet werden, falls ihr Fell nass ist. Feuchtigkeit entzieht dem Körper besonders schnell Wärme.
Anschließend empfiehlt es sich, Decken unter und über das Tier zu legen, um die Körpertemperatur langsam zu stabilisieren.
Auch lauwarmes Wasser kann helfen, den Hund von innen aufzuwärmen.
Zusätzlich sollte das Tier in die Nähe einer Wärmequelle gebracht werden, etwa eines Heizkörpers – jedoch mit ausreichend Abstand.
Befindet man sich im Auto, kann auch die Heizung eingeschaltet werden.
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Was man vermeiden sollte
Von Wärmflaschen rät der Tierarzt ausdrücklich ab, da diese zu heiß sein und Verbrennungen verursachen können.
Nach den ersten Maßnahmen sollten Tierhalter unbedingt ihren Tierarzt kontaktieren.
The Pet Health Club betont:
„Genau wie Menschen brauchen Tiere in den kalten, dunklen Wintermonaten besondere Fürsorge. Kälte und Nässe können sie anfälliger für Erkrankungen wie Unterkühlung, Erfrierungen oder Atemwegsinfektionen machen.“
Quelle: The Pet Health Club (TikTok), Express