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12 Krankenwagen dank finnischer Freiwilliger auf dem Weg an die Front in der Ukraine

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Schätzungen ukrainischer Behörden zufolge kann ein einziger Krankenwagen bis zu 70 Leben pro Monat retten.

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Zwölf Krankenwagen standen am Mittwoch in Helsinki, Finnland, im Rahmen einer Wohltätigkeitsinitiative der Lions-Organisation bereit, um lebenswichtige medizinische Hilfe in die Ukraine zu schicken, wie der finnische Sender Yle berichtete.

Die Fahrzeuge sind für Regionen bestimmt, die stark von der anhaltenden Invasion Russlands betroffen sind, wo der Bedarf an Notfalltransporten weiterhin akut ist.

„Es ist ein unglaubliches Gefühl, wenn man weiß, was sie in der Ukraine leisten, wofür sie eingesetzt werden und wie sehr sie gebraucht werden“, sagte Projektleiter Jari Järvela gegenüber Yle.

Die Krankenwagen, die zuvor von den finnischen Rettungsdiensten ausgemustert wurden, sind vor ihrem Einsatz repariert worden. In der Ukraine werden sie weiteren Wartungsarbeiten unterzogen, wobei lokale Teams dafür bekannt sind, selbst stark abgenutzte Fahrzeuge wiederherzustellen.

Ausweitung der Bemühungen

Die Lions-Initiative begann im Jahr 2024 und hat sich seither zu einem der größten internationalen humanitären Projekte Finnlands entwickelt.

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Rund 500 Clubs im ganzen Land haben sich beteiligt und etwa 500.000 € gesammelt.

Frühere Lieferungen haben bereits 16 Krankenwagen in die Ukraine gebracht, wobei der aktuelle Konvoi diese Zahl weiter erhöht.

Die Aktion wird in Zusammenarbeit mit Pro Patria Suomi-Ukraina ry und der Dobrobut Foundation durchgeführt, was die anhaltende grenzüberschreitende Unterstützung für das ukrainische Gesundheitssystem unterstreicht.

Ukrainischen Schätzungen zufolge kann ein einziger Krankenwagen jeden Monat zwischen 35 und 70 Leben retten.

Järvela merkte jedoch an, dass Krankenwagen im Konflikt zunehmend zu Zielen geworden sind, was ihren Einsatz besonders gefährlich macht.

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Herausforderungen an der Front

Die Auslieferungen werden im März stattfinden, wobei Lions-Vertreter die Krankenwagen durch die baltischen Staaten und Polen nach Kiew fahren werden.

Von dort aus werden sie direkt an medizinische Einsatzkräfte übergeben.

Die Fahrzeuge werden hauptsächlich in Gebieten wie Saporischschja, Cherson, Pawlohrad und Charkiw eingesetzt, wo der Zugang zur Notfallversorgung von entscheidender Bedeutung ist.

Quellen: Yle

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