Er ist nicht allein, aber er sucht verzweifelt nach Freunden auf der internationalen Bühne.
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Venezuela, Syrien, Iran und vielleicht bald Kuba.
Die Liste von Putins Freunden auf der Weltbühne schrumpft, und laut einem ehemaligen Militärattaché in Moskau hat Putin keine starken, echten Freunde mehr.
In einem Exklusivinterview mit Libertatea erklärt John Foreman, ehemaliger britischer Militärattaché in Moskau und Kiew, dass seiner Meinung nach der Fall der oben genannten Regime gezeigt hat, wie geschwächt Russland nach vier Jahren Krieg in der Ukraine ist.
Strategisches Terrain verlieren
Foreman hebt den Fall von Baschar al-Assad in Syrien als ein klares Beispiel dafür hervor, wie Putins globale Autorität geschwächt wurde.
Jahrelang unterstützte Russland das Assad-Regime gegen die syrische Opposition, aber es reichte offensichtlich nicht aus, da das Regime nun gestürzt wurde und Assad Berichten zufolge nach Russland geflohen ist.
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Wenn man die heutige Welt betrachtet, zeigen die Angriffe der USA und Israels auf den Iran, dass selbst wenn ein Land oder Regime mit Putin verbündet ist, dies nicht ausreicht, um es zu schützen.
„Die ganze Welt kann sehen, wie begrenzt Russland ist“, sagte Foreman gegenüber Libertatea, als er über den Konflikt im Nahen Osten sprach.
Aber was ist mit China und Nordkorea?
Foreman betont, dass Putin auf der Weltbühne immer noch nicht allein ist.
China wird seit langem beschuldigt, die russischen Kriegsanstrengungen in der Ukraine zu unterstützen, und Nordkorea hat der russischen Kriegsmaschinerie sogar Personal sowie Munition zur Verfügung gestellt.
In der UNO erhält Russland auch Unterstützung von afrikanischen Nationen wie Simbabwe und Südafrika, was bedeutet, dass es eindeutig nicht allein ist.
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Aber der Kreis der Freunde schrumpft, und Foreman glaubt, dass Putin verzweifelt versucht, weitere Verbündete auf der internationalen Bühne zu finden.
„Ich glaube nicht, dass er überhaupt echte oder starke Freunde hat“, schließt der ehemalige Militärattaché.
Quellen: Libertatea, CNN, Reuters, RBC-Ukraine, The Kyiv Independent