Startseite Krieg Hegseth verspottet russische Waffen: „Hat nicht besonders gut funktioniert“

Hegseth verspottet russische Waffen: „Hat nicht besonders gut funktioniert“

Pete Hegseth
Joshua Sukoff / Shutterstock

Ein hochrangiger US-Verteidigungsbeamter hat nach Washingtons dramatischer Operation in Venezuela eine deutliche Botschaft gesendet.

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Seine Bemerkungen werden weithin als öffentliche Herausforderung an Moskaus militärischen Ruf verstanden.

Die Aussagen fielen wenige Tage nachdem US-Streitkräfte den venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro bei einem risikoreichen Einsatz festgenommen hatten.

Operation in Caracas

US-Präsident Donald Trump erklärte, amerikanische Streitkräfte hätten am Samstag eine groß angelegte Operation in Caracas gestartet, Nicolás Maduro und seine Ehefrau festgenommen und außer Landes gebracht.

Berichten zufolge waren mehrere hundert US-Soldaten an dem Einsatz beteiligt. Sie trafen mit Militärhubschraubern ein, während amerikanische Flugzeuge mehrere Ziele über der venezolanischen Hauptstadt angriffen.

Trump bezeichnete die Mission als Erfolg und sagte, bei der Festnahme des venezolanischen Staatschefs sei kein amerikanischer Soldat getötet worden.

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Spott über Luftabwehr

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth machte sich am Montag offen über die in Venezuela eingesetzten russischen Luftabwehrsysteme lustig.

„Vor drei Nächten sind in der Innenstadt von Caracas in Venezuela etwa 200 Amerikaner ins Stadtzentrum eingedrungen. Es sieht so aus, als hätten diese russischen Luftabwehrsysteme nicht besonders gut funktioniert, oder?“ sagte Hegseth.

Er betonte, dass die Operation ohne amerikanische Verluste abgeschlossen worden sei, und unterstrich damit die Botschaft, dass die US-Streitkräfte auf wenig wirksamen Widerstand gestoßen seien.

Russische Ausrüstung

Venezuela stützt sich seit Jahren stark auf russische Militärausrüstung, darunter auch Luftabwehrsysteme aus Moskau.

Ende Oktober landete ein russisches Transportflugzeug vom Typ Il-76TD in Caracas. Russische Vertreter, darunter Alexei Schurawljow, stellvertretender Vorsitzender des Verteidigungsausschusses der russischen Staatsduma, erklärten, das Flugzeug habe Pantsir-S1- und Buk-M2E-Luftabwehrsysteme geliefert.

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Aufgrund von Gewichts- und Ladungsbeschränkungen gehen Analysten davon aus, dass Russland bei den jüngsten Flügen jeweils höchstens einen Starter pro System liefern konnte.

Symbolische Unterstützung

Militärexperten haben angedeutet, dass die Lieferungen eher symbolischen als entscheidenden Charakter hatten.

Sie argumentieren, dass der begrenzte Umfang der Lieferungen früheren russischen Ankündigungen über die Lieferung moderner Waffen, darunter ballistische Raketen und Marschflugkörper, ähnelt, ohne dass es Belege für eine groß angelegte Stationierung gibt.

Hegseths Bemerkungen scheinen diese Einschätzung zu unterstreichen, indem sie russische Systeme als wirkungslos gegenüber US-Streitkräften während der Venezuela-Operation darstellen.

Quellen: PAP, WP News

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