China und Russland haben sich verpflichtet, sich gemeinsam den wachsenden militärischen Fähigkeiten Japans und einem potenziellen Streben nach Atomwaffen zu widersetzen, um die internationale Nachkriegsordnung zu schützen.
China und Russland stehen gemeinsam gegen die japanischen Verteidigungsambitionen.
Der chinesische Botschafter in Russland, Zhang Hanhui, veröffentlichte kürzlich einen Artikel bei der russischen Nachrichtenagentur TASS.
In dem Artikel erklärte er, dass Moskau und Peking die internationale Nachkriegsordnung als unumstößlich ansehen.
Er fügte hinzu, dass sich beide Nationen den Bemühungen Japans um den Erwerb von Atomwaffen entschieden widersetzen werden.
„Peking und Moskau halten es für notwendig, äußerst wachsam zu bleiben und sich der beschleunigten Wiederaufrüstung Japans und seinem Streben nach Atomwaffen entschlossen zu widersetzen“, betonte der Diplomat.
Eine gemeinsame historische Mission
Laut Zhang sind Russland und China bereit, sich mit anderen Nationen zusammenzuschließen.
Sie wollen mit Ländern partnerschaftlich zusammenarbeiten, die die historische Gerechtigkeit und das Völkerrecht respektieren.
„Wir dürfen nicht zulassen, dass die historische Wahrheit vergessen wird und die Grenzen der Gerechtigkeit erodieren.
Die Grundlagen der internationalen Nachkriegsordnung sind unumstößlich“, merkte er an.
Das Ziel sei es, „das richtige Verständnis der Geschichte des Zweiten Weltkriegs zu verteidigen, alle Versuche zur Wiederbelebung des japanischen Militarismus entschlossen zu vereiteln, den hart erkämpften Frieden zu wahren und die Errichtung einer gerechteren und vernünftigeren internationalen Ordnung zu fördern“, schrieb der Botschafter bei TASS.
Japans militärischer Aufrüstung schlägt zunehmende Skepsis entgegen
Die Besorgnis aus Peking und Moskau kommt zu einer Zeit, in der Japan seine militärischen Fähigkeiten weiter ausbaut.
In einem kürzlich erschienenen Bericht stellte Reuters fest, dass Tokio seine Verteidigungsausgaben erhöht hat und in den USA hergestellte Tomahawk-Marschflugkörper anschafft, die Ziele in mehr als 1.000 Kilometern Entfernung treffen können.
Japan hat auch seine Fähigkeiten zu weitreichenden Schlägen gestärkt, während es sich darauf vorbereitet, seine nationale Sicherheitsstrategie später in diesem Jahr zu überarbeiten.
Nordkorea hat diese Entwicklungen zusammen mit der wachsenden Zusammenarbeit zwischen den USA, Japan und Südkorea als Beweis für einen zunehmend bedrohlichen Militärblock in Nordostasien dargestellt.