Startseite Krieg Medwedew zerstört Friedenshoffnungen mit neuer Kriegsdrohung an Trump

Medwedew zerstört Friedenshoffnungen mit neuer Kriegsdrohung an Trump

Donald Trump, Dmitri Medvedev
noamgalai / Anton Veselov / Shutterstock.com

Während die sporadischen Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine weitergehen, könnte man annehmen, dass beide Seiten nach einem Weg suchen, den Konflikt zu beenden.

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Doch jüngste Äußerungen des früheren russischen Präsidenten Dmitri Medwedew deuten darauf hin, dass Moskaus Priorität weiterhin auf einem militärischen Sieg und nicht auf einem Kompromiss liegt.

Sicherheitsspannungen nehmen zu

Medwedew, inzwischen stellvertretender Vorsitzender des russischen Sicherheitsrates, erklärte in einem Interview mit russischen Medien, dass sich die Welt zwar nicht offiziell im Dritten Weltkrieg befinde, jedoch einer gefährlichen Schwelle nahekomme.

Er warnte, dass jede plötzliche politische oder militärische Entscheidung eine globale Eskalation auslösen könne.

Mit Blick auf die US-Politik und das Vorgehen von Donald Trump im Nahen Osten warf Medwedew Washington vor, seine globale Dominanz sichern zu wollen. Er argumentierte, die Ausschaltung der iranischen Führung würde die Spannungen nur verschärfen und könnte Teherans Atomwaffenprogramm beschleunigen.

Sieg statt Verhandlungen

Bezüglich der Ukraine machte Medwedew deutlich, dass Russlands zentrales Ziel weiterhin der Erfolg auf dem Schlachtfeld sei.

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Er sagte, die Ziele der vom Kreml so bezeichneten „militärischen Spezialoperation“ könnten auch ohne Abkommen erreicht werden.

Diese Aussagen deuten darauf hin, dass Moskau trotz diplomatischer Kontakte und öffentlicher Gespräche derzeit keinen ausgehandelten Frieden priorisiert.

Nukleare Abschreckung

Medwedew äußerte sich zudem zur Möglichkeit einer direkten Konfrontation mit westlichen Staaten und erklärte, die Angst vor einem Atomkrieg sei der Hauptfaktor, der einen offenen Konflikt verhindere.

Er warnte, die Folgen eines solchen Krieges würden die Tragödien von Hiroshima und Nagasaki übertreffen.

Die Äußerungen fügen sich in die zunehmend scharfe Rhetorik führender russischer Politiker ein, während der Krieg in der Ukraine in sein viertes Jahr geht.

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Quellen: LA.lv