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Operation „Auchan“: Wie eine geheime ukrainische Kampagne Putins mechanisierten Vorstoß ein halbes Jahr lang stoppte

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Spoiler-Alarm: Drohnen waren im Spiel …

Dem ukrainischen Militär gelang es, einen großen russischen mechanisierten Vorstoß sechs Monate lang zum Stillstand zu bringen, und nun hat der ukrainische Verteidigungsminister enthüllt, wie dies erreicht wurde.

Und vielleicht wenig überraschend setzten sie dabei auf eine geheime Drohnenkampagne.

Die Operation mit dem Namen „Auchan“ schaltete erfolgreich mehr als 1.100 militärische Ziele tief hinter den Frontlinien aus.

„Unsere Aufgabe ist es, asymmetrisch gegen den Feind vorzugehen. Operation „Auchan“ ist nur ein Beispiel dafür, wie Technologie, Geheimdienstinformationen und fundierte Planung es ermöglichen, das offensive Potenzial des Feindes systematisch zu schwächen“, erklärte Fedorov in einer Mitteilung des ukrainischen Verteidigungsministeriums.

Spezialangefertigte Drohnen

Der Plan stützte sich maßgeblich auf spezialangefertigte Drohnen und eine umfassende Sammlung von Geheimdienstinformationen.

Mit diesen Daten bewaffnet trafen die ukrainischen Streitkräfte in der ersten Phase innerhalb von drei Tagen 949 Ziele. Dies zwang die russischen Truppen, schweres Gerät weit hinter die Frontlinie zurückzuziehen.

Laut dem Verteidigungsministerium benötigte Moskau Monate für den Wiederaufbau.

Zusätzliche Mittel für den geheimen Drohnenvorstoß stammten aus einer speziellen Budgeterhöhung für 2025. Die oberste Militärführung des Landes genehmigte die Finanzierung direkt. Dies erfolgte auf persönliche Anfrage des Präsidenten.

Die großen Geschütze ausschalten

Eine zweite Welle der Operation wurde erst vor wenigen Wochen gestartet. Diesmal verlagerten die ukrainischen Drohnenpiloten ihren Fokus auf schwere Artilleriesysteme, die weiterhin eine große Bedrohung für Bodentruppen darstellen.

Ingenieure entwickelten eine völlig neue Art von Munition, die speziell dafür konzipiert war, diese großen Geschütze zu zerstören. Sie war äußerst effektiv. Die spezialisierte Waffe traf 231 Artillerieziele und vernichtete 171 davon vollständig. Über beide Phasen hinweg erreichte die Gesamtzahl 1.180 Ziele.

„Jede solche Operation bedeutet mehr als nur zerstörte Ausrüstung. Sie bedeutet gestörte feindliche Pläne, weniger Möglichkeiten für dessen Offensive und größere Chancen, das Leben unserer Soldaten zu retten“, sagte Fedorov.

Der Verteidigungsminister dankte mehreren Fronteinheiten, darunter der Lasars-Gruppe der Nationalgarde und der 412. Separaten Brigade für unbemannte Systeme NEMESIS. Ihr Erfolg folgt auf einen noch größeren Meilenstein. Zuvor hatte das Verteidigungsministerium bekannt gegeben, dass die ukrainischen Streitkräfte allein im Juni 2026 über 200.000 feindliche Ziele auf dem gesamten Schlachtfeld getroffen haben.