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Polen warnt: Russland könnte zu Sabotage gegen NATO-Staaten greifen

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Polen warnt davor, dass der Kreml Sabotage und hybride Angriffe gegen westliche Länder verstärken könnte, auch wenn Russland die NATO nicht direkt angreifen kann.

Das polnische Außenministerium erklärte auf der Social-Media-Plattform X, dass Russland unter den derzeitigen Umständen nicht in der Lage sei, einen direkten Angriff auf die NATO durchzuführen, berichtet UNN unter Berufung auf Digi24.

Gleichzeitig befürchtet Warschau, dass der Kreml auf Sabotage und kleinere Provokationen gegen westliche Länder zurückgreifen könnte.

Nach Angaben des Ministeriums unterschätzen mehrere westeuropäische Länder die Absichten von Wladimir Putin. Seit der Invasion der Ukraine drängt Polen auf eine stärkere militärische Präsenz näher an den russischen Grenzen.

Angst vor hybriden Angriffen

Polen ist der Ansicht, dass Russland weiterhin Unruhe stiften kann, ohne einen groß angelegten Krieg zu beginnen. Daher sollte die NATO laut Einschätzung auf verschiedene Formen von Bedrohungen vorbereitet sein.

Das Ministerium weist zudem darauf hin, dass größere russische Truppenbewegungen höchstwahrscheinlich durch Überwachung und Satellitenbilder entdeckt würden.

Die Warnung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die NATO an neuen Notfallplänen für die baltischen Staaten arbeitet. Unter anderem bereitet sich das Bündnis auf eine schnellere Verlegung von Soldaten nach Lettland und Estland im Falle eines Konflikts vor.

Russland unter wirtschaftlichem Druck

Gleichzeitig gab es weitere Aussagen, die die Sorge ausdrücken, dass Russlands nächster Schritt darin bestehen könnte, den Krieg auf Europa auszuweiten.

Wir hatten bereits darüber berichtet, nachdem die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas kürzlich erklärt hatte, dass das Risiko einer Ausweitung des Krieges durch Russland zu einer breiteren Konfrontation nicht ausgeschlossen werden könne.

Sie warnte vor möglichen zukünftigen Angriffen und argumentierte, dass es als Zeichen der Schwäche Russlands angesehen würde, wenn Russland ausschließlich die Ukraine angreifen würde — insbesondere da das Land bereits wirtschaftlich unter Druck steht.

Quellen: Digi24, UNN