Die Krankheit stellt eine tiefgreifende psychische Belastung für die Bevölkerung dar.
Krieg verschiebt ständig Grenzen und verwandelt die Umwelt selbst in ein Werkzeug der Zerstörung.
Der Kampf in Osteuropa hat bereits massive Verwüstungen angerichtet, und eine neu gemeldete Taktik droht, die Landschaft für Generationen zu vergiften.
Eine toxische neue Taktik
Ukrainische Geheimdienstmitarbeiter behaupten, dass russische Streitkräfte absichtlich Tierkadaver in der Nähe wichtiger Wasservorräte abladen. Laut dem Daily Express sollen die Tiere mit Milzbrand infiziert sein, einem hochgradig tödlichen Bakterium.
Ziel sei es, Zivilisten und Militärpersonal zu infizieren und gleichzeitig das Land unbrauchbar zu machen. Experten weisen darauf hin, dass die gefährlichen Bakterien bis zu zwei Jahre im Wasser überleben können, was für die lokale Bevölkerung einen anhaltenden Albtraum darstellt.
Die Invasionstruppen haben in den letzten zwei Jahren schwere Verluste erlitten. Eine Militärquelle teilte The Sun mit, dass die sich zurückziehenden Truppen „verrückt genug“ seien, diese Methoden anzuwenden, um Gebiete, die sie nicht mehr halten können, vollständig zu zerstören.
Psychologische Kriegsführung
Nach Angaben des britischen Ministeriums für Umwelt, Ernährung und ländliche Angelegenheiten (UK Department for Environment, Food and Rural Affairs) beginnt die Infektion mit schweren Atemproblemen. Direkter Kontakt führt zu Hautläsionen mit schwarzen Zentren, wobei eine frühzeitige Antibiotikabehandlung die Hautinfektion heilen kann.
Die wahre Gefahr geht vom Einatmen der Sporen aus, die die Lunge schädigen und in etwa 90 Prozent der Fälle zum Tod führen.
Der ehemalige Waffeninspektor der Vereinten Nationen, Jerry Smith, erklärte gegenüber The Sun, dass die tatsächlichen Auswirkungen über die körperliche Krankheit hinausgingen. Er merkte an, dass die Krankheit eine tiefgreifende psychische Belastung für die Bevölkerung darstelle.
Smith erklärte: „Es ist nicht so sehr die toxische Natur der Waffen, sondern vielmehr, dass sie zu einer psychologischen Waffe wird … es ist die Angst, etwas einzuatmen und zu ersticken.“ Er fügte hinzu: „Der böswillige Einsatz von Milzbrand ist im Wesentlichen das Versalzen der Erde.“
Eskalation der Angriffe
Diese mutmaßliche biologische Taktik geht einher mit einer massiven Zunahme konventioneller Gewalt. Am Montag starteten russische Streitkräfte intensive Raketen- und Drohnenangriffe, bei denen landesweit mindestens 22 Menschen getötet wurden.
Kiew trug die Hauptlast des Angriffs, wobei in der Hauptstadt 15 Tote und 56 Verletzte gemeldet wurden. Die umliegende Region verzeichnete weitere sieben Todesopfer.
Ukrainische Beamte stellten fest, dass jede ballistische Rakete ihr Ziel traf, nachdem den Verteidigungssystemen die amerikanischen Abfangraketen ausgegangen waren. Rettungsteams bergen immer noch Überlebende aus zerstörten Wohngebäuden.
Das russische Verteidigungsministerium behauptete, der tödliche Beschuss sei eine direkte Reaktion auf jüngste Langstreckenangriffe der ukrainischen Streitkräfte gewesen.
Quellen: The Sun, UK Department for Environment, Daily Express