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Russland behauptet, der erstmalige Angriff der Ukraine sei erfolglos gewesen – doch neues Bildmaterial wirft Erklärungsfragen auf

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Screenshot, @United24Media / X

Du kannst dich nicht vor den großen Augen am Himmel verstecken.

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Am 15. Dezember 2025 führten ukrainische Streitkräfte einen als „beispiellos“ beschriebenen Angriff auf den russischen Schwarzmeerhafen Noworossijsk durch.

Von der Ukraine veröffentlichtes Filmmaterial aus dem Hafen, herausgegeben vom Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU), zeigte, was wie ein Unterwasserdrohnenangriff innerhalb des Hafens aussah, der auf ein dort liegendes russisches U-Boot abzielte.

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Nach dem Angriff erklärte der SBU, das U-Boot sei schwer beschädigt worden. Russische Behörden wiesen diese Darstellung jedoch zurück und erklärten, die Unterwasserdrohne habe stattdessen den Pier getroffen, ohne dem U-Boot nennenswerten Schaden zuzufügen.

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Seitdem ist unklar, wie der Einsatz tatsächlich ausgegangen ist. Neu aufgetauchte Satellitenbilder lassen Beobachter jedoch mit einigen — sagen wir — „Nachfragen“ an die russischen Behörden zurück.

35 Tage später

Neue Satellitenbilder deuten darauf hin, dass ein russisches U-Boot auch lange nach dem ukrainischen Angriff stationär geblieben ist, was Fragen zu seinem Zustand und zu Moskaus öffentlichen Darstellungen aufwirft.

Laut Mark Krutov, Journalist bei Radio Free Europe/Radio Liberty, zeigen die Bilder — die er von der gemeinnützigen Organisation Planet weiterverbreitet hat —, dass sich das U-Boot in den vergangenen 35 Tagen seit dem Angriff keinen Zentimeter bewegt habe.

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Damit haben die russischen Behörden einiges zu erklären, warum sich das U-Boot seit über einem Monat überhaupt nicht bewegt hat, wenn der ukrainische Angriff es angeblich nicht getroffen hat und das Boot weiterhin einsatzfähig war.

Stiller Hafen

Einschätzungen von Online-Analysten basieren auf Vergleichen mit früheren Satellitenaufnahmen, die zeigen, dass andere russische Marineeinheiten in Noworossijsk im gleichen Zeitraum verlegt wurden.

Zu diesen Bewegungen zählen auch Schiffe, die bei früheren ukrainischen Angriffen beschädigt worden waren. Dies deutet darauf hin, dass der Hafenbetrieb fortgesetzt wurde, während das U-Boot an Ort und Stelle blieb.

Forscher aus dem Bereich der Open-Source-Intelligence erklären, eine derart lange Untätigkeit sei für ein unbeschädigtes U-Boot in einem aktiven Marinestützpunkt ungewöhnlich.

Quellen: Radio Svoboda, Sicherheitsdienst der Ukraine, @planet / X, @kromark / X, United24Media

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