Das entspricht einem Verlust alle 35 Minuten über 24 Stunden hinweg.
Der Krieg in der Ukraine wütet weiter, und die russischen Streitkräfte erleiden weiterhin schwere Verluste bei minimalen Geländegewinnen.
Heute Morgen veröffentlichte der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine sein tägliches Update zu den russischen Verlusten vom 15. September. Mit weiteren 1.400 verlorenen Soldaten (getötet und verwundet) haben die Gesamtverluste der russischen Streitkräfte nun etwa 1,51 Millionen erreicht.
Und auch bei der militärischen Ausrüstung sieht es für die Russen nicht besser aus.
41 Artilleriesysteme an einem Tag verloren
Laut dem Update des Generalstabs verlor Russland innerhalb der letzten 24 Stunden 41 Artilleriesysteme.
Das entspricht einem verlorenen Artilleriesystem alle 35 Minuten über den gesamten Tag hinweg.
Damit beläuft sich die Gesamtzahl der im Krieg verlorenen russischen Artilleriesysteme auf knapp 50.000, da die Zahl nun auf ca. 49.790 geschätzt wird.
Gewinne von 2026 praktisch ausgelöscht
In seinem Update zum Krieg vom 12. September stellt das Institute for the Study of War (ISW) fest, dass lokale ukrainische Gegenangriffe Moskaus Nettofortschritte in wichtigen Sektoren ausgelöscht haben.
Dies markiert die erste anhaltende Verschiebung der Dynamik seit Ende 2024.
Keine der beiden Seiten hat derzeit die vollständige Kontrolle über das gesamte Schlachtfeld. Analysten und Geheimdienstmitarbeiter schätzen, dass russische Kommandeure Präsident Wladimir Putin zu einer massiven neuen Mobilmachung von bis zu 800.000 Soldaten drängen.
Sie hoffen, dass mehr Truppen ihre Dynamik wiederherstellen werden, obwohl Experten bezweifeln, dass dies das Blatt angesichts der fortschrittlichen Drohnentaktiken der Ukraine schnell wenden würde.
Der Kreml hat wiederholt Pläne für eine neue Mobilmachung dementiert, doch die Einschätzung ist, dass diese nach den russischen Wahlen zur Duma Ende dieses Monats erfolgen wird.