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Schlechte Nachrichten für Putin, da die Ukraine Schäden von 3,7 Milliarden Euro an der russischen Luftabwehr meldet

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Harold Escalona / Shutterstock.com

Die Ukraine hat Russlands Luftabwehrschild schrittweise geschwächt.

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Nun erklärt Kyjiw, der kumulierte Schaden belaufe sich auf Milliardenbeträge.

Die Einschätzung stammt von den ukrainischen Sicherheitsdiensten und basiert auf einer Reihe von Langstreckenoperationen tief hinter den russischen Linien.

Gemeldete Schäden

Der ukrainische Sicherheitsdienst SBU erklärte, Angriffe seines Alpha-Spezialeinsatzzentrums hätten laut Berichten der Kyiv Post Schäden von rund 3,7 Milliarden Euro an Russlands gestaffeltem Luftabwehrsystem verursacht.

In einer auf Telegram veröffentlichten Erklärung teilte der SBU mit, dass während der Kampagne mehrere russische Systeme zerstört oder außer Gefecht gesetzt worden seien.

Dazu gehörten die Luftabwehrsysteme S-300, S-350 und S-400 sowie die Boden-Luft-Raketensysteme Buk-M1 und Buk-M2.

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Zentrale Systeme getroffen

Der SBU listete zudem Verluste bei den Raketen- und Kanonensystemen Pantsir-S1 und Pantsir-S2 sowie bei den Plattformen Tor-M1, Tor-M2 und Tor-M3 auf.

Nach Angaben der Behörde bilden diese Systeme das Rückgrat von Russlands Kurz- und Mittelstrecken-Luftabwehrnetz.

Die Erklärung machte keine Angaben dazu, wo und wann die einzelnen Systeme getroffen wurden.

Radarverluste

Auch Russlands Radar- und Zielerfassungsfähigkeiten seien beeinträchtigt worden, so der SBU. Systeme zur Erkennung und Verfolgung von Luftzielen seien beschädigt oder zerstört worden.

Zu den genannten Systemen zählen die Radare Nebo-U und Nebo-M sowie Podlyot, Niobium, Kasta-2E2, Gamma-D und Protyvnik-GE.

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Der SBU fügte hinzu, dass auch in Buk- und S-300/S-400-Komplexe integrierte Radare, darunter das 92N6-Radar, getroffen worden seien.

Durchbrochene Korridore

Die Behörde veröffentlichte Drohnenaufnahmen, die Angriffe auf mehrere Luftabwehrsysteme zeigen. Die Kyiv Post erklärte, Zeitpunkt und Orte der Videos nicht unabhängig überprüfen zu können.

„Diese Aktion hatte eine systemische Wirkung: Die Korridore im mehrschichtigen Luftabwehrsystem der Russischen Föderation wurden durchbrochen“, erklärte der SBU.

Den Angaben zufolge ermöglichten diese Lücken ukrainischen Langstreckendrohnen, tiefer in russisches Gebiet einzudringen und Militärbasen, Lagerhäuser und Flugplätze anzugreifen.

Quellen: Digi24, Kyiv Post

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