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„Solch ein Geständnis“: Putin entblößt versehentlich militärische Schwäche in Rede zum Tag des Sieges

Putin Moscow
Kremlin.ru / Wikimedia Commons

Große nationale Feierlichkeiten dienen normalerweise dazu, Stärke zu demonstrieren.

Wenn eine globale Großmacht plötzlich nichts mehr vorzuweisen hat, beginnen die Menschen natürlich, Fragen zu stellen.

Ein genauerer Blick offenbart einen erstaunlichen Riss in der Rüstung.

Ein stilles Eingeständnis

Die russische Führung hielt kürzlich eine verhaltene Pressekonferenz nach ihrer Parade zum Tag des Sieges ab. Das berühmte Ereignis auf dem Roten Platz zeigte fast keine militärische Ausrüstung. Er wirkte völlig leer.

Der Politikanalyst und ehemalige Fernsehregisseur Mikhail Sheitelman bemerkte eine massive Veränderung in der Art und Weise, wie Moskau das Fehlen dieser Panzer erklärte. Seine einzigartigen Beobachtungen teilte er auf seinem YouTube-Kanal.

Dem lettischen Nachrichtenportal LA.LV zufolge glaubt der Analyst, Präsident Wladimir Putin habe versehentlich eine massive Schwäche offenbart. Der russische Staatschef habe versucht, den leeren Paradeplatz damit zu entschuldigen, dass die Fahrzeuge einfach im Einsatz seien.

Nichts mehr übrig

Während der Pressekonferenz erklärte Putin genau, warum die Menschen keine schwere Rüstung sahen. Seine Entschuldigung enthüllte weit mehr, als er wahrscheinlich beabsichtigte.

„Sie sagen, dass es keine militärische Ausrüstung bei der Parade gab. Sie war nicht da, weil alles davon jetzt in der speziellen Militäroperation benötigt wird, um diese erfolgreich abzuschließen“, *habe* Putin laut Sheitelmans Zitat in LA.LV gesagt.

Sheitelman argumentiert, diese Aussage stelle ein vollständiges Eingeständnis militärischer Impotenz dar. Er merkte an, dass der Kreml endlich bekenne, dass die Militärlager im Heimatland völlig leer stünden.

„Solch ein Geständnis wird zum ersten Mal gemacht. Die gesamte Ausrüstung ist in den Krieg gegangen, und er hat nichts anderes mehr“, erklärte Sheitelman.

Das Ende des Bluffs

Diese harte neue Realität widerspricht völlig jahrelanger selbstbewusster Staatspropaganda. Seit Beginn der Invasion prahlten Beamte in Moskau häufig damit, ihre wahre Macht in Reserve zu halten.

Sheitelman erinnerte seine Zuschauer daran, dass Putin zuvor behauptet hatte, das Militär habe noch nicht einmal wirklich mit dem Kampf begonnen. Nun sei die diplomatische Maske endgültig gefallen.

„Und das sagt der russische Präsident, der zuvor behauptete, er habe noch nicht angefangen“, wies der Analyst hin.

Welche Ausrüstung auch immer derzeit im Schlamm an den Frontlinien steht, ist genau das, was Russland noch übrig hat. Der große Bluff ist endlich vorbei.

Quellen: LA.LV, Mikhail Sheitelman