Nordkorea hat angeblich zusätzliche Truppen nach Russland geschickt und Truppen in der Region Kursk neu stationiert, nachdem sie für einen Monat abgezogen wurden, so südkoreanische Geheimdienste.
Dieser Schritt wirft Bedenken hinsichtlich der zunehmenden militärischen Beteiligung von Pjöngjang am Krieg Russlands gegen die Ukraine auf.
Truppenbewegungen und strategische Allianzen
Wie Digi24 berichtete, erklärte ein südkoreanischer Geheimdienstbeamter, dass nordkoreanische Truppen nach einem Monat Abwesenheit wieder an die Front in der russischen Region Kursk verlegt wurden.
Es soll auch weitere Truppenverlegungen gegeben haben, obwohl die genauen Zahlen nicht bekannt gegeben wurden.
Anfang Februar deuteten südkoreanische Geheimdienste an, dass nordkoreanische Truppen seit Mitte Januar nicht mehr in Kampfhandlungen beobachtet wurden, nachdem Berichte über schwere Verluste aufgekommen waren.
Ihr Wiederauftauchen in Kursk lässt auf ein erneutes militärisches Engagement zwischen Pjöngjang und Moskau schließen, obwohl keine der beiden Regierungen öffentlich die Präsenz nordkoreanischer Truppen in Russland anerkannt hat.
Stärkung der militärischen Beziehungen zu Moskau
Während Russland und Nordkorea die direkte Beteiligung nordkoreanischer Truppen am Krieg bestritten haben, unterzeichneten die beiden Länder im Juni 2024 ein Sicherheits- und Verteidigungsabkommen während des Besuchs von Präsident Wladimir Putin in Pjöngjang.
Das Abkommen signalisiert eine tiefere militärische Zusammenarbeit, wobei Analysten spekulieren, dass Nordkorea Russland sowohl mit Arbeitskräften als auch mit Munition versorgt hat, im Austausch für wirtschaftliche und technologische Hilfe.
Die jüngsten Truppenbewegungen heben die wachsende Rolle Nordkoreas bei der Unterstützung der russischen Kriegsanstrengungen hervor und werfen weiteres internationales Augenmerk auf die geheime militärische Allianz zwischen den beiden autoritären Regimen.