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Trump weist ein „Maduro“-Vorgehen gegen Putin zurück: „Es wird nicht notwendig sein“

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Russian Presidential Executive Office / Wiki Commons

Donald Trump gab am Freitag eine pointierte Antwort, als er zu Spekulationen rund um Wladimir Putin befragt wurde.

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Seine Bemerkungen folgten auf Kommentare im Zuge einer jüngsten US-Operation im Ausland und erregten rasch internationale Aufmerksamkeit.

Der US-Präsident äußerte sich während eines Treffens im Weißen Haus und sprach dabei über die Beziehungen zu Moskau, den Krieg in der Ukraine und Unruhen im Nahen Osten.

Die Frage

Die Aussagen folgten, nachdem ein Journalist von Fox News auf einen Scherz des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj Bezug genommen hatte.

Selenskyj hatte auf die US-Operation zur Festnahme des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro reagiert und gesagt, dass „wenn man das mit Diktatoren machen kann, die Vereinigten Staaten jetzt wissen, was zu tun ist“.

Direkt gefragt, ob eine ähnliche Operation gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin in Betracht gezogen werde, wies Trump dies zurück.

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Er antwortete, dass „es nicht notwendig sein wird“, ohne näher zu erläutern, welchen Ansatz er stattdessen bevorzuge.

Der Austausch verdeutlichte die anhaltenden Spekulationen darüber, wie Washington angesichts der fortdauernden Kämpfe in der Ukraine mit Moskau umgehen könnte.

Beziehungsdarstellung

Trump nutzte den Moment, um seine persönlichen Beziehungen zum russischen Präsidenten zu beschreiben.

„Ich hatte immer ein gutes Verhältnis zu ihm, obwohl ich von ihm enttäuscht bin“, sagte er während des Treffens mit Vertretern der Öl- und Gasindustrie.

Er argumentierte erneut, dass ein Ende des Krieges in der Ukraine einfacher sein sollte, und wiederholte damit eine frühere Behauptung.

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Trump kritisierte zudem den ehemaligen Präsidenten Joe Biden und sagte, die Unterstützung der Ukraine ohne eine Gegenleistung sei „eine schlechte Sache“.

Seine Bemerkungen spiegelten ein vertrautes Muster wider, sich von der aktuellen US-Politik zu distanzieren und zugleich seinen eigenen Ansatz als effektiver darzustellen.

Weitere Warnungen

Während desselben Treffens wandte sich Trump der Lage im Iran zu, wo sich die Proteste in den vergangenen Wochen verschärft haben.

Er sagte, das Land stecke „in großen Schwierigkeiten“, und bezeichnete die Entwicklungen als beispiellos.

„Menschen übernehmen Städte. Das war vor wenigen Wochen noch undenkbar. Wir beobachten die Lage sehr genau“, sagte er.

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Trump warnte Teheran, dass die Vereinigten Staaten mit einem massiven Schlag reagieren würden, falls die Behörden begännen, Demonstranten zu töten.

Trotz dieser Warnungen waren bereits Berichte über Todesfälle unter den Demonstrierenden aufgetaucht.

Nach Angaben der BBC wurden während fast zwei Wochen anhaltender Proteste mindestens 20 Menschen getötet.

Quellen: Fox News, BBC, WP.

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