Die Kämpfe in der Ostukraine intensivieren sich, da die russischen Streitkräfte in Schlüsselgebieten vorrücken.
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Militäranalysten sagen, die jüngste Eskalation könnte den Beginn einer umfassenderen saisonalen Kampagne markieren.
Der Zeitpunkt hat Fragen aufgeworfen, inwieweit globale Konflikte und sich verschiebende Allianzen die Strategie Moskaus beeinflussen könnten.
Offensive im Gange
Russland hat eine Frühjahrs-Sommer-Offensive gestartet, so eine Analyse des Institute for the Study of War (ISW), die von O2 zitiert wird.
Experten sagen, dass die Aktivität in den letzten Tagen zugenommen hat, insbesondere in der Ostukraine.
Dr. Martinas Maluzinas von der Technischen Universität Koszalin sagte gegenüber o2.pl, dass der Hauptfokus auf dem Donbass liegen wird, einschließlich Slowjansk und Kramatorsk, sowie auf südlichen Regionen wie Saporischschja.
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Strategische Ziele
Laut Maluzinas ist die Offensive Teil eines umfassenderen Plans zur Sicherung langfristiger Ziele.
Er argumentierte, dass die Einnahme des Donbass sowohl militärisch als auch politisch wichtig für den Kreml sei, da er trotz schwerer Zerstörung eine wichtige Industrieregion bleibe.
Der Experte fügte hinzu, dass die Kampagne dazu beitragen könnte, die Moral innerhalb Russlands zu stärken, da der Krieg die Wirtschaft weiterhin belaste.
Druck auf die Ukraine
Laut Maluzinas wird die Offensive die ukrainische Verteidigung wahrscheinlich überlasten, indem sie Kiew zwingt, Truppen und Ressourcen über die Front zu verlegen.
Er sagte, Russland teste Schwachstellen und passe sich gleichzeitig an moderne Schlachtfeldbedingungen und von westlichen Ländern gelieferte Technologie an.
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Es wird erwartet, so Maluzinas, dass die Ukraine auf defensive Taktiken setzt, darunter Befestigungen und gezielte Schläge auf die Logistik.
Globale Auswirkungen
Der Konflikt im Iran könnte ebenfalls das Schlachtfeld beeinflussen, sagte der Experte.
Während Russland möglicherweise den Zugang zu militärischer Unterstützung verliert, könnte die umfassendere Krise den Fokus des Westens auf die Ukraine verringern.
Diese Verschiebung könnte den Druck auf die russischen Streitkräfte verringern und wirtschaftliche Vorteile schaffen, insbesondere durch steigende Energiepreise.
Trump-Faktor
Maluzinas wies auch auf die politische Dynamik in den Vereinigten Staaten hin.
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Er deutete an, dass Donald Trumps Ansatz in der Außenpolitik Moskau indirekt zugute kommen könnte, insbesondere wenn Sanktionen abgeschwächt oder die Zusammenarbeit verstärkt werden.
„Donald Trump unterstützt die russische Offensive. Er wird zu Wladimir Putins ‚nützlichem Idioten‘“, sagte er.
Quellen: o2.pl, Institute for the Study of War (ISW)