Selenskyj hat eine 40-tägige Kampagne angeordnet, um Druck auf die russischen Streitkräfte auszuüben – und dieser ist unerbittlich.
Die Ukraine hat ihre Tiefenschläge verstärkt, um russische Militäroperationen zu lähmen.
Der Sicherheitsdienst der Ukraine, bekannt als SBU, gab am 8. Juli eine massive Welle koordinierter Drohnenangriffe bekannt.
Dies ist Teil einer 40-tägigen Kampagne, die vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj angeordnet wurde. Der anhaltende Druck zielt darauf ab, Moskaus Kampfkraft systematisch zu schwächen und Friedensgespräche zu erzwingen.
Hinter den Kulissen richteten sich diese Operationen gegen mehrere kritische Einrichtungen in den besetzten Gebieten.
Der SBU erklärte, dass Spezialeinheiten der Alpha-Einheit die Angriffe mit Mittelstreckendrohnen durchführten, die viele russische Einheiten unvorbereitet trafen.
Ziele auf der Krim
Auf der besetzten Krim konzentrierten sich ukrainische Drohnen vor allem auf den Luftwaffenstützpunkt Dschankoj. Der SBU berichtete, dass die Explosionen Relaissysteme trafen, die zur Steuerung russischer Orion-Kampf- und Aufklärungsdrohnen eingesetzt werden.
Waffenlager wurden zerstört. Weiter südlich beschädigten die Drohnen die Hafeninfrastruktur in Kertsch, die als wichtiger Transitpunkt für russische Militärlieferungen und schweres Gerät dient.
Bis Dienstag hatten weitere Angriffe Treibstoff- und Munitionsdepots in den Dörfern Nowohryhoriwka und Tscherwone getroffen.
Die Berichte wurden nicht unabhängig überprüft.
Störungen an der Frontlinie
Der ukrainische Angriff breitete sich schnell über die Halbinsel hinaus aus. In der Region Donezk wurde ein wichtiges Logistikzentrum nahe Pokrowsk durch einen präzisen Drohnenangriff vollständig zerstört.
Monatelang hatte dieses Zentrum die Front entscheidend unterstützt, indem es fortschrittliche Bodenroboter und unbemannte Luftfahrzeuge lagerte. Weiter südlich griffen Drohnenteams in der Region Saporischschja Basisstationen in Komysch-Sorja und Kamjanka an, wo russische Drohnenpiloten stationiert sind.
Offiziellen Berichten zufolge töteten diese Präzisionsschläge mehrere Bediener und Mitglieder des Kommandostabs. Infolgedessen wird die Versorgung der Frontstellungen mit Munition und Treibstoff für die Kreml-Truppen nun erheblich schwieriger.
Der Angriff folgt auf frühere Erfolge auf dem Flugplatz Saki. Dort sollen ukrainische Drohnen in zwei separaten Angriffswellen mindestens sieben russische Kampfflugzeuge, darunter Su-30- und Su-24-Maschinen, beschädigt oder zerstört haben.
