Startseite Krieg US-Geheimdienste enthüllen Putins geheimen Plan für NATO-Angriff im Herbst

US-Geheimdienste enthüllen Putins geheimen Plan für NATO-Angriff im Herbst

Vladimir Putin
kremlin.ru / Wiki Commons

Diese regionalen Warnungen treffen genau zu einem Zeitpunkt ein, da das US-Militär vor einer erheblichen Hürde steht.

Globale Sicherheit balanciert oft auf einem hauchdünnen Draht.

Wenn militärische Bestände knapp werden und der Fortschritt auf dem Schlachtfeld stagniert, suchen verzweifelte Führer manchmal nach neuen Wegen, um eine Wende zu erzwingen.

Diese explosive Mischung lässt nun in westlichen Hauptstädten die Alarmglocken läuten.

Eine geänderte Zeitlinie

Amerikanische Geheimdienste äußern neue Bedenken hinsichtlich russischer Pläne. Laut The Wall Street Journal glauben Geheimdienstmitarbeiter, dass Wladimir Putin das NATO-Bündnis bereits diesen Herbst auf die Probe stellen könnte.

Die Bedrohung könnte je nach strategischen Zielen verschiedene Formen annehmen. Analysten prognostizieren alles von einem gezielten Cyberangriff bis zu einer begrenzten Bodeninvasion auf verbündetem Gebiet.

Washington ging zuvor davon aus, dass Moskau durch die Ukraine-Invasion zu sehr gebunden sei, um anderswo zuzuschlagen. Diese Perspektive hat sich geändert. Nun stimmen die amerikanischen Sicherheitsbewertungen vollständig mit den ernsten Warnungen nervöser europäischer Staats- und Regierungschefs überein.

Näher an der Heimat

Europäische Beamte schlagen seit Monaten Alarm wegen potenzieller Aggressionen. Die Spannungen bleiben besonders hoch in den baltischen Staaten, wo unerklärliche Drohnenvorfälle die lokale Bevölkerung weiterhin beunruhigen.

„Putin braucht eine neue Eskalation, eine Art neuen Sieg, und in diesem Fall sind die baltische Region und Polen die nächsten Ziele“, erklärte der litauische Verteidigungsminister Robert Kaunas.

Deutschland ist ebenfalls in erhöhter Alarmbereitschaft, nachdem Behörden eine mit Sprengstoff beladene Drohne in der Nähe eines Frachtflugzeugs am Flughafen Leipzig gefunden haben. Laut Digi24 bezeichnete der deutsche Innenminister Alexander Dobrindt den Vorfall als „hybrides Angriffsszenario“.

Die Waffenkammer leeren

Diese regionalen Warnungen treffen genau zu einem Zeitpunkt ein, da das US-Militär vor einer erheblichen Hürde steht. Entscheidende Waffenbestände sind nach der massiven militärischen Unterstützung für die Ukraine und einem separaten Konflikt mit dem Iran geschrumpft.

The Wall Street Journal berichtet, dass die gravierenden Engpässe sowohl Langstrecken-Präzisionswaffen als auch Kurzstrecken-Stinger-Raketen betreffen.

Anfang August sprach US-Präsident Donald Trump über das Versorgungsproblem und sagte Reportern unverblümt, dass Amerika „auch Raketen brauche“.

Tödliche Folgen

Die internationale Versorgungskrise verursacht bereits massive Verwüstungen in Osteuropa. Laut dem Kyiv Independent stellte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj einen drastischen Rückgang der Lieferungen von verbündeten Luftverteidigungssystemen fest.

Russische Streitkräfte nutzten diese exakten Verteidigungslücken rund um die ukrainische Hauptstadt schnell aus.

Ein massiver Beschuss mit ungehinderten ballistischen Raketen durchbrach im August die dezimierte Luftverteidigung und tötete mindestens 17 Menschen.

Quellen: The Wall Street Journal, Digi24, Kyiv Independent