Betrachtet man das Filmmaterial, scheint es für die „Geister“ unglaublich einfach zu sein, die Russen zu treffen.
Moderne Kriegsführung ist stark auf unsichtbare Kommunikationsnetzwerke angewiesen, um Maschinen in Bewegung zu halten.
Wenn diese digitalen Augen und Ohren plötzlich verstummen, agieren Fronttruppen völlig blind.
Und es sieht so aus, als würden die russischen Streitkräfte auf der annektierten Halbinsel Krim für eine Weile einen Blindenstock benötigen.
Das Netzwerk angreifen
In einem auf Telegram veröffentlichten Bericht teilte der ukrainische Verteidigungsnachrichtendienst mit, dass eine geheime Einheit, bekannt als die „Geister“, eine hoch koordinierte Angriffswelle gegen wichtige Militärstandorte auf der gesamten besetzten Krim gestartet habe.
Die Operation fand im gesamten April 2026 statt. Sie zielte darauf ab, russische Unterstützungsstrukturen von innen heraus zu demontieren. Geheimdienstmitarbeiter konzentrierten sich insbesondere auf die Zerstörung fortschrittlicher Radarsysteme, Truppenkoordinationsnetzwerke und Kommunikationszentralen.
Die Strategie ging auf. Durch den Angriff auf diese hochrangigen Ziele störten die ukrainischen Streitkräfte erfolgreich wichtige feindliche Bewegungen. Der koordinierte Vorstoß legte wichtige elektronische Kampfführungssysteme lahm, die täglich von den Besatzungstruppen eingesetzt werden.
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Die Flotte blenden
Der langwierige Angriff traf eine Vielzahl von Küstenzielen. Laut dem offiziellen Militärbericht schalteten Agenten ein Kraftwerk aus, das ausschließlich zur Erweiterung der Reichweite von Angriffsdrohnen gebaut wurde.
Auch russische Marineoperationen erlitten während der weitreichenden Angriffe schwere Verluste. Der ukrainische Geheimdienst stellte fest, dass kritische Überwachungssysteme der Schwarzmeerflotte im Explosionsradius lagen.
Selbst die höchsten Kommandozentralen waren nicht sicher. Agenten trafen erfolgreich ein Labor für elektronische Kampfführung, das sich direkt auf dem Dach des Hauptgebäudes des Marinehauptquartiers befand.
Die Kriegsmaschine lahmlegen
Die Zerstörung reichte weit über Kommunikationsantennen und Küstenradarstationen hinaus. Agenten verlagerten schnell ihren Fokus. Sie nahmen schwere Luftfahrtausrüstung ins Visier, die auf lokalen Luftwaffenstützpunkten untergebracht war.
Militärhangars, in denen fortschrittliche Kampfflugzeuge untergebracht waren, gerieten direkt ins Fadenkreuz. Der Geheimdienst bestätigte, dass Einrichtungen, die russische Kampfflugzeuge beherbergten, während des Angriffs erheblichen Schaden erlitten.
Treibstoffvorräte wurden schnell zu einem weiteren Hauptziel für die Aufklärungseinheit. Die Behörde meldete einen direkten Treffer auf einen massiven Treibstofflagertank in einem regionalen Öldepot.
Die Züge stoppen
Der Transport von Truppen und grundlegenden Vorräten ist für die Besatzungsarmee zunehmend gefährlich geworden. Das Logistiknetzwerk steht unter ständigem Druck.
Erst kürzlich weiteten die ukrainischen Streitkräfte ihre Jagd über stationäre Ziele hinaus aus. Der Geheimdienst erklärte, dass seine Drohnen erfolgreich russische Lokomotiven verfolgt und zerstört hätten, die Treibstoff und militärische Ausrüstung transportierten.
Jeder zerstörte Zug schränkt die Frontversorgung erheblich ein. Der unerbittliche Druck bringt die russische Militärinfrastruktur weiterhin an ihre Belastungsgrenze.
Die vollständige Liste
Laut dem Bericht des ukrainischen Verteidigungsnachrichtendienstes umfasst die vollständige Liste der bei der Operation getroffenen Ziele:
Kommunikations- und Stromknotenpunkt für die Relaisstation der UAV „Geran/Gerbera“
„Podlyot-K1“-Radarsystem
MR-231-3-„Vaigach“-Marineradarsystem
elektronischer Aufklärungsposten, MR-231, „Serval“-Kommandosystem und EW-/ELINT-Anlagen
„Baltika-B“-Marineradarsystem
elektronische Kampfführungsstation und Überwachungssysteme der russischen Schwarzmeerflotte
Schutzhangar für ein Su-24-Flugzeug
Treibstofflagertank im ATAN-Öldepot
Schutzhangar für ein Su-30-Flugzeug
Labor für Fernmeldeaufklärung auf dem Dach des Hauptquartiergebäudes der russischen Schwarzmeerflotte
Quellen: Der ukrainische Verteidigungsnachrichtendienst, Militarnyi
