Kürzlich aufgetauchtes Videomaterial bestätigt die Folgen eines ukrainischen HIMARS-Raketenangriffs, bei dem vier russische Militärhubschrauber auf einem Feldflugplatz in der russischen Region Belgorod zerstört wurden.
Der Angriff, der am 24. März durchgeführt wurde, richtete sich gegen Hubschrauber, die sich mutmaßlich gerade in Wartung oder beim Wiederaufrüsten befanden.
Das Video, das offenbar kurz nach dem Angriff aufgenommen wurde, zeigt mindestens einen Ka-52-„Alligator“-Kampfhubschrauber vollständig in Flammen, während Rauch über das Gelände zieht und Trümmer überall verstreut liegen.
Laut den ukrainischen Spezialkräften war der Angriff eine koordinierte Aktion unter Beteiligung des militärischen Nachrichtendienstes der Ukraine (HUR), der Raketenkräfte sowie von Artillerieeinheiten.
Bestätigt wurde die Zerstörung von zwei Ka-52-Kampfhubschraubern sowie zwei Mi-8-Transporthubschraubern durch den Präzisionsschlag.
Dabei kam offenbar die M30A2-Rakete zum Einsatz, die mit Wolframstahl-Kugeln bestückt ist und für ihre verheerende Wirkung gegen Bodenziele bekannt ist.
Die Hubschrauber befanden sich auf einem offenbar temporären oder aktiv genutzten vorgeschobenen Flugplatz.
Ukraine zerstört auch nordkoreanische Artilleriesysteme
Unabhängig davon bestätigte die 14. Unabhängige UAV-Brigade der Ukraine kürzlich die Zerstörung von drei nordkoreanischen selbstfahrenden Koksan-Artilleriesystemen in der russischen Region Kursk.
Trotz der Bemühungen russischer Truppen, die Waffensysteme mit improvisierter „Grill“-Panzerung zu schützen, konnten HIMARS-Schläge – diesmal mit einer Mischung aus hochexplosiven und Streumunition – die Systeme erfolgreich zerstören.