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Wollen die Russen Putin stürzen? Durchgesickerte Geheimdienstinformationen deuten darauf hin, dass er dies befürchtet

Vladimir Putin
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Wladimir Putin fühlt sich möglicherweise nicht mehr so sicher wie einst.

Nach Jahrzehnten der festen Herrschaft über Russland tauchen Anzeichen auf, dass der Kreml-Führer zunehmend misstrauisch gegenüber seinem Umfeld wird.

Neue Geheimdienstinformationen ergänzen nun dieses Bild.

Geheimdienstinformationen

Berichten des investigativen Mediums *Vaznye Istorii*, die von O2 zitiert werden, zufolge deuten Geheimdienstinformationen eines ungenannten EU-Landes auf wachsende Bedenken hinsichtlich einer möglichen Verschwörung gegen Präsident Wladimir Putin hin.

„Das Dokument sei von einer Quelle bereitgestellt worden, die mit dem Dienst verbunden ist, der es erstellt hat“, berichtete das Medium.

Die Behauptungen legen nahe, dass sich die Ängste innerhalb des Kremls in den letzten Monaten verstärkt haben.

Putins Sorgen vor einem potenziellen Putsch sollen im März 2026 zugenommen haben.

„Insbesondere fürchte er den Einsatz von Drohnen bei einem potenziellen Angriff durch Vertreter der russischen politischen Elite“, heißt es in dem Bericht.

Diese Befürchtungen sollen zu einer erheblichen Verschärfung der Sicherheitsmaßnahmen geführt haben.

Erhöhter Schutz

Die Sicherheit um den russischen Führer wurde durch strengere Überprüfungsverfahren und eingeschränkten Zugang verstärkt.

Berichte beschreiben zweistufige Kontrollen für Besucher, einschließlich Leibesvisitationen durch Beamte des Föderalen Schutzdienstes.

Putin soll sich zudem längere Zeit in befestigten Bunkern aufhalten, anstatt traditionelle Residenzen aufzusuchen.

Zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen sollen Beschränkungen für Besuche von Militärstandorten und strenge Kontrollen für Personen umfassen, die eng mit dem Präsidenten zusammenarbeiten.

Personen aus seinem engsten Kreis sollen die Nutzung von Mobiltelefonen oder öffentlichen Verkehrsmitteln untersagt sein.

Solche Maßnahmen werden als Teil umfassenderer Bemühungen zur Reduzierung potenzieller Risiken betrachtet.

Interne Spannungen

Der Bericht weist auch auf mögliche Spaltungen innerhalb der russischen Sicherheits- und Militärführung hin.

Während eines Treffens hinter verschlossenen Türen sollen hochrangige Beamte Kritik an Versäumnissen beim Schutz wichtiger Persönlichkeiten ausgetauscht haben.

„Am Ende des angespannten Treffens habe Putin zur Ruhe aufgerufen und die Teilnehmer angewiesen, innerhalb einer Woche Lösungsvorschläge vorzulegen“, berichtete das Medium.

Spekulationen sind auch über die Rolle hochrangiger Persönlichkeiten, einschließlich des ehemaligen Verteidigungsministers Sergei Schoigu, aufgekommen.

Dem Bericht zufolge könnten jüngste Verhaftungen in seinem Umfeld seine Position geschwächt und die Spannungen unter den Eliten erhöht haben.

Diese Behauptungen bleiben jedoch unbestätigt.

Breitere Signale

*Vaznye Istorii* erklärte, dass einige Elemente des Berichts durch andere Quellen gestützt würden.

„Mehrere Quellen bestätigen auch Putins wachsende Ängste vor einer Verschwörung oder einem Putsch. Dies zeige sich nicht nur an verschärften Sicherheitsmaßnahmen, sondern auch an indirekten Signalen, wie einem erschwerten Zugang zu Abhörgenehmigungen, da die Ausrüstung zur Überwachung von Machtstrukturen umgeleitet worden sei“, berichtete das Medium.

Die Entwicklungen erfolgen kurz vor der russischen Parade zum Tag des Sieges am 9. Mai.

Die diesjährige Veranstaltung soll Berichten zufolge auf traditionelle Vorführungen schwerer militärischer Ausrüstung verzichten, wobei Beamte „operative Umstände“ als Grund angeben.

Quellen: Vaznye Istorii, O2.