Viele Menschen sehnen sich freitags nach Erholung, doch echte Entspannung stellt sich oft nicht ein. Gedanken an offene Aufgaben und die kommende Woche begleiten viele auch am Samstag und Sonntag.
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Der Körper bleibt im Alarmmodus, obwohl die Arbeit offiziell pausiert.
Daten aus dem ŌURA-Jahresrückblick 2025 zeigen, dass dieser Eindruck kein Einzelfall ist: Für Nutzerinnen und Nutzer in Deutschland gilt der Freitag als stressreichster Tag der Woche. Erholung beginnt also nicht automatisch mit dem Wochenende.
Der Übergang entscheidet über Erholung
Ein zentrales Problem ist der fehlende Übergang zwischen Arbeitszeit und Freizeit. Wer ohne Pause vom letzten Arbeitsschritt direkt ins Wochenende startet, nimmt den inneren Druck mit.
Kleine Rituale können helfen, diesen Bruch bewusst zu markieren – etwa ein kurzer Spaziergang, eine Dusche oder ein ruhiger Moment ohne Ablenkung.
Schlaf als stabiler Anker
Viele versuchen, am Wochenende Schlaf nachzuholen. Wirksamer ist jedoch Regelmäßigkeit.
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Ähnliche Schlafzeiten wie unter der Woche unterstützen den Körper dabei, schneller in die Erholung zu finden und montags klarer zu starten.
Bewegung ohne Leistungsanspruch
Auch Bewegung kann entlasten – sofern sie nicht als Pflicht empfunden wird. Sanfte Aktivitäten wie Spazierengehen, Dehnen oder ruhiges Yoga helfen, Stress abzubauen, ohne neue Anforderungen zu schaffen.
Weniger Reize, mehr Ruhe
Digitale Dauererreichbarkeit hält das Stressniveau hoch. Bewusste Offline-Zeiten oder das Abschalten von Push-Nachrichten können bereits spürbar entlasten.
Den eigenen Rhythmus respektieren
Entspannung ist individuell. Manche schöpfen Energie aus sozialen Kontakten, andere aus Rückzug. Entscheidend ist, den eigenen Bedürfnissen Raum zu geben – ohne Rechtfertigungsdruck.
Quelle: Freundin