3.350 dieser Raketen gehen in das kriegsgebeutelte Land – doch wie können sie eingesetzt werden?
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3.350 dieser Raketen gehen in das kriegsgebeutelte Land – doch wie können sie eingesetzt werden?
Was passiert?

Die Trump-Regierung hat laut CNN einem bedeutenden Waffengeschäft mit der Ukraine zugestimmt und den Verkauf von 3.350 Extended Range Attack Munition (ERAM)-Raketen genehmigt.
Im Wert von 825 Millionen US-Dollar verschafft dieser Schritt Kiew einen strategischen Vorteil bei der Verteidigung gegen die anhaltenden russischen Angriffe.
Ein Wendepunkt für die ukrainische Verteidigung?

Die ERAM-Raketen verfügen über eine Reichweite von 150 bis 280 Meilen und könnten der Ukraine damit größere Reichweite und Flexibilität bei Angriffen verschaffen.
Die Waffe basiert angeblich auf einer kommerziell verfügbaren, modularen Open-Architecture-Technologie und soll „kostengünstige Langstreckenwirkung“ liefern.
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Sie kann von den Kampfflugzeugen gestartet werden, die der ukrainischen Luftwaffe zur Verfügung stehen.
Verkauf folgt auf heikle Diplomatie

Die Ankündigung erfolgte kurz nach den Treffen von Präsident Trump mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.
Das Timing sorgt für Aufsehen, da die diplomatischen Verhandlungen über den Krieg weiterhin festgefahren sind.
Erstmals unter Trump

Während sich frühere US-Waffenlieferungen an die Ukraine unter Trump auf die Instandhaltung bestehender Systeme konzentrierten, markiert dieses Geschäft die erste größere Lieferung völlig neuer Waffentechnik.
Jüngste russische Angriffe unterstreichen Dringlichkeit

Die Raketenlieferung wurde bekannt, nachdem eine besonders tödliche Nacht russischer Angriffe auf Kiew gemeldet worden war.
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Die Attacken verstärkten die dringenden Appelle der Ukraine nach moderner Verteidigungstechnologie.
Internationale Finanzierung macht den Deal möglich

Der Kauf der ERAM-Raketen wird durch eine Mischung aus Beiträgen Dänemarks, der Niederlande, Norwegens sowie durch US-Mittel aus dem Foreign Military Financing finanziert.
Ein NATO-verbundenes Vorhaben

Eine Mitteilung des US-Außenministeriums beschrieb den Verkauf als „ein Beispiel für die Zusammenarbeit mit unseren NATO-Verbündeten, um ein leistungsfähiges und skalierbares System in kurzer Zeit bereitzustellen.“
Unterstützung der US-Außenpolitik

Das Außenministerium betonte zudem, dass das Geschäft die nationalen Sicherheitsinteressen der USA fördere, indem es die Stabilität eines europäischen Partnerstaates stärke, der nach politischem und wirtschaftlichem Fortschritt strebt.
Unklare Einsatzgrenzen für neue Raketen

Derzeit ist unklar, ob die USA Einschränkungen dafür festlegen werden, wie die Ukraine die ERAM-Raketen nach der Lieferung einsetzen darf.
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Dieses Detail könnte entscheidend sein, um Spannungen mit Russland zu steuern.
Das ukrainische Arsenal wächst

Da kein Friedensabkommen in Sicht ist, spiegelt die Lieferung neuer Waffen wie der ERAM-Raketen den wachsenden Trend langfristiger militärischer Unterstützung westlicher Staaten wider, die fest entschlossen sind, der Ukraine im Widerstand gegen die russische Aggression beizustehen.