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Donald Trump wird dafür verspottet, dass er skurrile KI-Grafiken mit George Washington veröffentlicht hat

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TruthSocial (AI-generated)

Donald Trump sorgte im Netz für Gegenwind, nachdem er auf Truth Social KI-generierte Bilder von sich an der Seite von George Washington geteilt hatte.

Donald Trump löste am Wochenende im Netz heftigen Gegenwind aus, nachdem er mehrere KI-generierte Bilder auf Truth Social hochgeladen hatte.

Der 80-jährige Präsident teilte Grafiken, die ihn an der Seite des Gründervaters George Washington in verschiedenen fiktiven Szenarien zeigten, wie der Irish Star berichtet.

Unter den generierten Bildern befand sich eine Szene, die darstellte, wie Trump dem ersten Oberhaupt der Nation Pläne für einen 400 Millionen Dollar teuren präsidentiellen Festsaal präsentierte.

Spätere Beiträge zeigten das Paar auf Pferden reitend in der Nähe des Präsidentschaftssitzes sowie gemeinsam an einem Schreibtisch über eine Karte gebeugt.

Historisch gesehen hat Washington die Präsidentschaftsresidenz selbst nie bewohnt, da die Bauarbeiten erst nach dem Ende seiner Amtszeit abgeschlossen wurden.

Die Beiträge riefen schnell öffentliche Empörung hervor; ein X-Nutzer schrieb: „So etwas postet nur jemand, der völlig den Verstand verloren hat.“

Schwindende Schiffsvorräte

Die Terminierung der Beiträge schürte den Unmut, da zur gleichen Zeit schwere Versorgungsengpässe unter im Einsatz befindlichen Soldaten bekannt wurden.

Besatzungsmitglieder an Bord der USS Abraham Lincoln sind während ihres Einsatzes im Nahen Osten mit harten Bedingungen konfrontiert.

Der Flugzeugträger befindet sich seit über 240 Tagen ununterbrochen auf See.

Angehörige berichteten, dass die Besatzung bereits im April begann, Nahrungsmittel zu rationieren. Die Ehefrau eines Soldaten beschrieb es als eine „Szene wie aus ‚American Horror Story‘, in der alle tot sind, es aber selbst noch nicht wissen.“

Kritiker im Netz wiesen auf den Kontrast zwischen der Führung, die KI-Bilder teilt, und den Matrosen hin, die unter schwerem Stress stehen.

Ein Kommentator merkte an: „Die Matrosen sind auf See, essen verdorbenes Essen und versuchen über Bord zu springen, und das ist es, was den Präsidenten der Vereinigten Staaten beschäftigt“, so der Irish Star.

Offizielle Reaktion

Regierungsvertreter handelten schnell, um die wachsenden Sorgen rund um das Kriegsschiff herunterzuspielen.

Sowohl Trump als auch Verteidigungsminister Pete Hegseth wiesen die Kritik zurück; während Trump behauptete, der rekordverdächtige Einsatz des Trägers solle noch länger dauern, beharrte Hegseth darauf, dass die öffentlichen Berichte über die Missstände an Bord stark übertrieben seien.

Die Reaktion erzürnte die Familien weiter, die darauf beharren, dass die Soldaten unter schrecklichen Umständen leben, berichtet der Irish Star.

Eine weitere KI-Kontroverse und Kritik von christlichen Unterstützern

Die Reaktionen auf die Washington-Grafiken folgen unmittelbar auf eine weitere KI-bezogene Kontroverse des Präsidenten, über die unter anderem die BBC berichtete.

Donald Trump löschte kürzlich einen Beitrag auf Truth Social mit einem KI-generierten Bild, das ihn in einem weißen Gewand zeigte, wie er eine leuchtende Hand auf die Stirn eines kranken Mannes legte – eine Szene, die viele so interpretierten, als stelle er sich selbst als Jesus-ähnliche Figur dar.

Der Beitrag löste heftige Kritik von politischen Gegnern und prominenten christlichen Unterstützern aus, die der Ansicht waren, dass die Bildsprache eine Grenze überschritten habe.

Trump verteidigte sich später gegenüber Journalisten mit der Behauptung, er habe geglaubt, das Bild zeige ihn einfach „als Arzt“, der „Menschen gesund macht“, merkte jedoch an, dass er es entfernt habe, um weitere Verwirrung zu vermeiden.

Die Aufregung fiel mit öffentlicher Kritik zusammen, die Trump an Papst Leo XIV. wegen dessen Opposition gegen die US-Militäraktionen im Iran richtete, was der anhaltenden Debatte über das Verhalten des Präsidenten in den sozialen Medien weiter Auftrieb verlieh.